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Entscheidende Phase in der WM-Qualifikation

Italien und die Niederlande haben es schon geschafft, während 29 andere Teams zum Ende der Qualifikation am Freitag und nächsten Dienstag noch um die restlichen Plätze für Brasilien kämpfen.

Entscheidende Phase in der WM-Qualifikation
Entscheidende Phase in der WM-Qualifikation ©AFP/Getty Images

Italien und die Niederlande haben sich bereits erfolgreich für die FIFA-Weltmeisterschaft im kommenden Sommer qualifiziert - am Freitag und nächsten Dienstag werden die restlichen sieben Gruppensieger und acht Play-off-Teilnehmer ermittelt. UEFA.com gibt einen Überblick.

Die neun Gruppensieger sind direkt für die 32 Mannschaften umfassende Endrunde zwischen dem 12. Juni und 13. Juli in Brasilien qualifiziert. Die acht Zweitplatzierten mit der besten Bilanz gegen den Ersten, Dritten, Vierten und Fünften einer jeden Gruppe, bestreiten im November die Play-offs - die Auslosung dazu findet am 21. Oktober in Zürich statt. Die vier höchstplatzierten Nationen der FIFA-Weltrangliste vom 17. Oktober sind für die Play-offs am 15. und 19. November gesetzt.

Auslosung der WM-Endrunde: 6. Dezember (17.00 Uhr MEZ), Bahia

Qualifizierte Nationen: Brasilien (Gastgeber), Argentinien, Australien, Costa Rica, Iran, Italien, Japan, Niederlande, Südkorea, Vereinigte Staaten

Mindestens in den UEFA-Play-offs: Belgien, Deutschland

Mindestens Gruppenzweiter: Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Frankreich, Griechenland, Spanien (Titelverteidiger)

Gruppensieg noch möglich: England, Island, Israel, Montenegro, Polen, Portugal, Russland, Slowenien, Schweden, Schweiz, Ukraine

Play-offs noch möglich: Albanien, Armenien, Bulgarien, Dänemark, Norwegen, Österreich, Republik Irland, Rumänien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

Gruppe A
Zwei Teams sind noch im Rennen: Belgien führt mit fünf Punkten vor Kroatien, ein Remis am Freitag in Zagreb würde also reichen. Kroatien muss gewinnen, vier Tage später in Schottland siegen und hoffen, dass Belgien zuhause gegen Wales verliert – so wäre ein Play-off-Platz noch möglich.

Gruppe B
Italien hat nach dem Sieg gegen die Tschechische Republik letzten Monat sieben Punkte Vorsprung und ist bereits für Brasilien qualifiziert. Bulgarien folgt auf dem zweiten Rang, einen Punkt vor Dänemark. Die Tschechen und Armenien sind drei weitere Punkte dahinter, während Malta ohne Chancen mehr ist.

Gruppe C
Deutschland hat auf Schweden einen Fünf-Punkte-Führung, wobei ein Remis zuhause gegen die Republik Irland für die Qualifikation reichen würde. Österreich hat drei Punkte hinter Schweden ebenfalls noch Chancen, nachdem sich beide Teams im direkten Duell gegenüberstehen. Auch Irland hat noch die Möglichkeit auf die Play-offs, muss dazu aber nicht nur die DFB-Elf schlagen, sondern auch Kasachstan.

Gruppe D
Zwar gab die Niederlande beim 2:2-Remis am 7. September in Estland erstmals Punkte ab, hat sich nach dem Sieg gegen Andorra nun aber für die WM-Endrunde qualifiziert. Rumänien verlor zuhause gegen die Türkei – womit die Niederländer sieben Punkte Vorsprung haben. Ungarn ist dagegen auf den zweiten Platz geklettert, wobei alle drei Nationen noch die Möglichkeit auf die Play-offs haben.

Gruppe E
Der 2:0- Erfolg der Schweiz in Norwegen war wohl entscheidend in einer Gruppe, in der bislang nur Zypern ausgeschieden ist. Die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld hat fünf Punkte Vorsprung auf Island, während Slowenien und Albanien jeweils einen weiteren Punkt Rückstand haben. Den Eidgenossen reichen bereits zwei Punkte aus den Spielen gegen Albanien und Slowenien, um bei der WM-Endrunde dabei zu sein. Dahinter ist nach wie vor alles offen.

Gruppe F
In einem Kopf-an-Kopf-Rennen hat Russland einen Punkt Vorsprung auf Portugal, während Israel fünf weitere Punkte dahinter liegt. Während die Russen noch in Luxemburg und Aserbaidschan ranmüssen, bekommen es die Portugiesen noch mit Israel und Luxemburg zu tun, dass überraschend mit 3:2 gegen Nordirland gewonnen hat.

Gruppe G
Bosnien und Herzegowina sowie Griechenland liegen punktgleich an der Spitze, wobei die Bosnier nach dem 2:1-Sieg in der Slowakei weiterhin die wesentlich bessere Tordifferenz aufweisen. Gewinnt man nun gegen Liechtenstein und in Litauen, wäre man wohl sicher dabei. Griechenland kann die Slowakei und Liechtenstein ebenfalls schlagen, muss aber hoffen, dass Bosnien und Herzegowina dabei Punkte abgibt.

Gruppe H
England bleibt nach dem 0:0-Remis in Kiew im September einen Punkt vor der Ukraine und Montenegro, während Polen zwei Punkte Rückstand hat. Siegen die Three Lions im Wembley gegen Montenegro und Polen, wäre man durch. Die Ukraine muss noch gegen Polen und in San Marino ran, während es Montenegro auch noch mit Moldawien zu tun bekommt. Nach wie vor sind aber beide Plätze vorne offen.

Gruppe I
Spain führt dank der Tordifferenz vor Frankreich und hat zudem noch ein Spiel mehr vor sich. Finnland, Belarus und Georgien sind in der Fünfergruppe dagegen bereits ausgeschieden.

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