UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Baumann bewahrt Freiburg vor Niederlage

Estoril Praia - SC Freiburg 0:0
Nur neun Breisgauer retteten sich am Ende zu einem glücklichen Remis. Dank ihres Torwarts wahren sie die Chancen aufs Weiterkommen.

Luís Leal von Estoril im Duell mit Freiburgs Fallou Diagné
Luís Leal von Estoril im Duell mit Freiburgs Fallou Diagné ©AFP/Getty Images

Der SC Freiburg wartet auch im vierten Spiel der Gruppe H in der UEFA Europa League auf den ersten Sieg. Bei Estoril Praia erkämpften sie sich ein glückliches Remis. In der Schlussphase flogen Nicolas Höfler und Karim Guédé jeweils mit Gelb-Rot vom Platz. Vor dem fünften Spieltag liegt der Sportclub weiterhin drei Punkte hinter Platz zwei und hat damit immer noch Chancen auf den Einzug in die Runde der letzten 32.

Schon vor der Partie sorgte Christian Streich für eine kuriose Entscheidung. Nicht weniger als neun neue Spieler bot er im Vergleich zum vergangenen Bundesliga-Spiel in der Startelf auf. Dabei hatte seine Mannschaft zuletzt beim 1. FC Nürnberg mit dem 3:0 den ersten Sieg in dieser Saison gefeiert. Nur Torwart Oliver Baumann und Abwehrspieler Oliver Sorg behielten ihre Plätze in der Start-Formation der Breisgauer.

Denen merkte man zunächst an, dass sie in dieser Zusammensetzung noch nie miteinander gespielt haben. Die Gäste waren häufiger mit eigenen Abwehraufgaben beschäftigt, als ihnen lieb sein konnte. Kaum einmal konnten sie sich in der gegnerischen Hälfte in Szene setzen.

Im Gegensatz dazu waren die Portugiesen bei strömendem Regen von Beginn wacher, energischer und offensiver. Nicht einmal eine Viertelstunde war gespielt, als sich Estoril die erste Chance herausspielte. Stürmer Luís Leal setzte sich im Laufduell gegen Pavel Krmaš durch, scheiterte dann aber an Baumann, der geschickt den Winkel verkürzte.

Nach einer halben Stunde kam Leal wieder gefährlich zum Abschluss, traf den Ball nach Vorlage von Filipe Gonçalves aber nicht voll und setzte den Schuss neben den linken Pfosten. Die Freiburger tauchten vor der Pause nicht ein einziges Mal gefährlich vor dem Kasten des nicht immer sicher wirkenden Torhüters Vagner auf.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Streich Admir Mehmedi für den erst 19-jährihgen Sebastian Kerk ein, um so das Offensivspiel seiner Mannschaft zu beleben. Doch auch zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Portugiesen viel gefährlicher als die Badener. Schon nach wenigen Minuten hatte Estoril durch Leal und Sebá die nächsten Chancen.

Und der Sturmlauf der Hausherren ging weiter. In der 59. Minute landete ein Kopfball von Carlitos an der Latte, ehe Sebá nur wenig den Ball völlig freistehend über den Querbalken der Freiburger schoss. Die Führung für Estoril wäre längst verdient gewesen.

Doch die Gäste hielten weiter das Unentschieden und kamen in der Schlussphase auch selbst mal zu einer Gelegenheit. Mehmedi trieb den Ball durchs Mittelfeld und passte auf den ebenfalls eingewechselten Sebastian Freis, der zu Václav Pilař weiterleitete. Doch der Tscheche ließ sich zu weit nach außen drängen, um gefährlich nach innen flanken zu können.

Die besseren Chancen hatten aber auch weiterhin die Gastgeber. Doch an Baumann gab es auch weiterhin kein Vorbeikommen. Als nur noch wenige Minuten zu spielen waren, schwächten sich die Freiburger noch selbst. Erst sah Höfler wegen eines Handspiels die Gelb-Rote Karte, ehe auch Guédé nach einem taktischen Foul mit der Ampelkarte vom Platz flog. Mit viel Glück und einem großartigen Baumann brachten die Gäste das Remis über die Zeit.

Für dich ausgewählt