Guter Tag für slowenische Teams

Zusammenfassung 2: Der FK Partizani aus Albanien zieht zum ersten Mal in die nächste Runde ein, auch beide slowenische Vertreter kommen weiter.

Der FK Partizani aus Albanien ist zum ersten Mal in die zweite UEFA-Pokal-Qualifikationsrunde eingezogen. Dies gelang auch beiden slowenischen Teams, während sich der AC Omonia und FHK Liepajas Metalurgs in Torlaune präsentierten.

Führung durch Bylykbashi
Partizani hatte vor 14 Tagen mit 4:2 gegen Maltas Birkirkara FC gewonnen, verlor aber das Rückspiel mit 1:2 und setzte sich so knapp mit 5:4 in Addition durch. Birkirkara erwischte den besseren Start in die Partie, konnte seine Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Eine Minute vor der Halbzeit erzielte Dorian Bylykbashi nach Vorarbeit von Bekim Kuli die Führung der Gäste.

Birkirkara macht Druck
Birkirkara machte nach dem Seitenwechsel viel Druck und wurde dafür nach 56 Minuten belohnt, als Antoine Zahra nach einem Freistoß von Haruna Doda mit dem Kopf zur Stelle war. Sieben Minuten vor Schluss ging Birkirkara in Führung. Der rumänische Verteidiger Lucian Dronca kam im Strafraum an den Ball und sorgte mit seinem Treffer dafür, dass seine Mannschaft nur noch ein Tor zum Weiterkommen gebraucht hätte, doch Partizani ließ nichts mehr anbrennen.

Maribor nach Remis weiter
Der NK Maribor, der zum ersten Mal seit acht Jahren den Gewinn der slowenischen Meisterschaft verpasst hatte, ging mit einem 1:0-Vorsprung in das Heimspiel gegen den FK Sileks aus der EJR Mazedonien. Nach fünf Minuten gingen die Hausherren durch Dragan Jelic, der von Milan Rakic in Szene gesetzt wurde, in Führung. Sileks ließ sich vom Rückstand nicht beeindrucken, blieb aber oftmals in der Abwehr der Gastgeber hängen. In der 78. Minute gelang Stevica Ristic der Ausgleich, doch dies reichte nicht, um Maribor den Platz in der nächsten Runde streitig zu machen.

Primorje souverän weiter
Ebenfalls mit 1:0 nach dem Hinspiel führte der zweite slowenische Vertreter, NK Primorje, gegen Marsaxlokk FC aus Malta. Das Rückspiel fand im Športni Park in Nova Gorica statt, da Primojes Heimstätte nicht den UEFA-Kriterien entspricht. Dennoch nutzten die Slowenen den Heimvorteil aus und gingen nach zwölf Minuten durch einen Freistoß von Goran Jolic in Führung. Zwei Minuten später baute Robert Miloš Primorjes Führung aus und bescherte Marsaxlokk, das nicht einmal aufs gegnerische Tor schoss, das Aus.

Vier Tore von Katsonov
Einen erfolgreichen Abend verlebten auch die lettischen Teams gegen Gegner von den Färöer-Inseln. Der FK Ventspils gewann mit 8:0 gegen B68 Toftir und setzte sich insgesamt mit 11:0 durch, während Metalurgs gegen B36 Tórshavn einen 8:1-Kantersieg feierte und in Addition mit 11:2 die nächste Runde erreichte. Die Hausherren führten zur Halbzeit bereits mit 6:0, Aleksandr Katsonov gelangen dabei gleich vier Treffer, die übrigen Tore erzielten Viktors Dobrecovs und Genadijs Solonicins. 17 Minuten vor dem Ende gelang B36 der Ehrentreffer, ehe Edvinas Lukoševicius und Kristaps Grebis mit ihren Toren den hohen Sieg abrundeten.

Lockerer Sieg für Omonia
Der zypriotische Klub Omonia setzte sich dank eines 4:1-Sieges in der EJR Mazedonien in Addition mit 8:1 gegen den FK Sloga Jugomagnat durch. Nicos Georgiou erzielte nach zehn Minuten das 1:0 für Omonia, zu Beginn der zweiten Hälfte gelang Vesko Mihaalovic der zweite Treffer für die Gäste. Omonia spielte weiter munter nach vorne, Constantinos Kaiafas erhöhte in der 69. Minute auf 3:0. Nach dem Anschlusstreffer durch Ardijan Nuhiji setzte Lubija Kekic den Schlusspunkt.

Honvéd muss zittern
Budapest Honvéd FC musste zu Hause gegen den FC MIKA zittern. Nach der 0:1-Heimniederlage im Hinspiel führte der armenische Verein MIKA in Ungarn zur Halbzeit mit 1:0, ehe Tibor Bábik Honvéd mit seinem Tor in der 58. Minute in die nächste Runde schoss.

Tiraspol triumphiert
Auch der armenische Vertreter FC Shirak schied nach einem 0:2 beim FC Tiraspol in Moldawien aus, bereits das Hinspiel hatte man mit 1:2 verloren. FH Hafnarfjördur aus Island setzte sich insgesamt mit 4:1 gegen Europapokal-Debütant Haverfordwest County AFC aus Wales durch und feierte damit seinen ersten Erfolg in diesem Wettbewerb.