Wie der Sieger der Europa League in die Champions League kommt

Wir erklären, wie das System funktioniert und was dies für die Startplätze in der UEFA Champions League bedeutet.

Wie der Sieger der Europa League in die Champions League kommt
Wie der Sieger der Europa League in die Champions League kommt ©Getty Images

Worum geht es?

Ganz einfach: Der Sieger der UEFA Europa League 2019/20 erhält die automatische Teilnahmeberechtigung für die Gruppenphase der UEFA Champions League 2020/21.

War das schon immer so?

Als diese Regel 2014/15 eingeführt wurde (für die Saison 2015/16), erhielt der Sieger einen Platz in den Play-offs der UEFA Champions League und durfte nur direkt in der Gruppenphase ran, wenn entweder er oder der Titelverteidiger der UEFA Champions League sich über seine Liga direkt für die Gruppenphase qualifiziert hatte. Dies war in allen drei Jahren der Fall, in denen diese Regel existierte. 2017/18 wurde auf einen automatischen Startplatz umgestellt.

Was passiert, wenn sich der UEL-Sieger direkt über die Liga für die UCL qualifiziert hat?

Sollte sich der Gewinner der UEFA Europa League über seine Liga direkt für die Gruppenphase der Königsklasse qualifizieren, steigt das drittplatzierte Team der in der Fünfjahreswertung an fünf gelegenen Nation (Frankreich) direkt in die Gruppenphase auf. Dies passierte in den letzten beiden Jahren: Atlético Madrid und Chelsea, die Sieger der UEFA Europa League, qualifizierten sich über die Liga direkt für die Gruppenphase, deshalb erhielt auch Lyon, jeweils Dritter der Ligue 1, ein Ticket für die Gruppenphase.

Wer hat bislang von dieser Regel profitiert?

2014/15 – Sieger Sevilla (Fünfter der La Liga)
2015/16 – Sieger Sevilla (Siebter der La Liga)
2016/17 – Sieger Manchester United (Sechster der Premier League)
2017/18 – Lyon
2018/19 – Lyon

Achtung: Die Zuteilungsquote für die Plätze der Verbände kann sich ändern. Die abschließende Teilnehmerliste muss von der UEFA bestätigt werden.