Dynamo und PSV müssen zittern

Der FC Dynamo Kyiv und PSV Eindhoven stehen vor dem letzten Gruppenspiel der UEFA Europa League gehörig unter Druck, sie wollen sich eines der letzten sechs Tickets für die K.-o.-Phase sichern.

Phillip Cocus PSV ist noch nicht durch
Phillip Cocus PSV ist noch nicht durch ©AFP/Getty Images

Der FC Dynamo Kyiv und PSV Eindhoven wollen auf den letzten Drücker den Einzug in die Runde der letzten 32 schaffen, während sich Trabzonspor AŞ vor dem sechsten Spieltag der UEFA Europa League auf einem Höhenflug befindet.

Insgesamt 18 Mannschaften haben ihren Platz in der K.-o.-Phase schon vor den letzten Gruppenspielen sicher, nicht dazu gehören allerdings Dynamo - zweimaliger Sieger des Pokals der Pokalsieger - und PSV, der UEFA-Pokal-Sieger von 1977/78 und einzige Klub im laufenden Wettbewerb, der den Pokal der europäischen Meistervereine gewinnen konnte. Sie müssen erst noch ihre Hausaufgaben machen, wenn sie am 16. Dezember ab 13.00 Uhr MEZ dabei sein wollen, wenn in Nyon die beiden nächsten Runden ausgelost werden. (Die acht Gruppendritten der laufenden UEFA Champions League werden dann ebenfalls in den Lostöpfen sein.)

Dynamo trifft zum achten Mal in einem UEFA-Wettbewerb auf den SK Rapid Wien und wäre ausgeschieden, sollte diese Partie der Gruppe G zu Hause verloren gehen. Bei PSV ist die Situation ähnlich, sollte die junge Truppe von Phillip Cocu in der Gruppe B zu Hause gegen den FC Chornomorets Odesa verlieren, würden stattdessen die Ukrainer zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in der K.-o.-Phase stehen.

In der Gruppe J geht es zwischen SS Lazio und Trabzonspor AŞ nur noch um den Gruppensieg, beide sind bereits für die Runde der letzten 32 qualifiziert. Im ersten Duell am zweiten Spieltag trennte man sich mit einem 3:3-Unentschieden, insgesamt haben die Türken in den ersten fünf Gruppenspielen 13 Tore geschossen - mehr als alle anderen Mannschaften. Zudem haben sie mit Olcan Adın den besten Torjäger der Gruppenphase, er hat wie Jermain Defoe von Tottenham Hotspur FC fünf Mal getroffen. Eine zusätzliche Motivation dürfte für die Türken sein, dass das Spiel in Rom ausgerechnet am 55. Geburtstag von Trainer Mustafa Akçay stattfindet.

Vor einem ganz anderen Meilenstein steht Stürmer Dimitris Salpingidis, der mit PAOK FC gegen AZ Alkmaar um den ersten Platz in der Gruppe L kämpft. Der 32-Jährige steht vor seinem 67. Einsatz in UEFA-Pokal und UEFA Europa League, damit würde er in der Liste der Rekordspieler mit dem viertplatzierten Walid Badier gleichziehen. Sollte ihm ein Treffer gelingen, würde er bei insgesamt 24 Toren stehen – und damit gleichziehen mit Mladen Petrić und Claudio Pizarro, die in der ewigen Torschützenliste auf Rang sieben stehen.

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