Zwei deutsch-portugiesische Duelle

Die vier teilnehmenden Bundesligisten haben in der ersten Runde des UEFA-Pokals durchweg lösbare Aufgaben zugelost bekommen.

Die vier teilnehmenden Bundesligisten haben in der ersten Runde des UEFA-Pokals durchweg lösbare Aufgaben zugelost bekommen.

Hitzfeld zufrieden
Die UEFA-Pokal-Auslosung in Monaco ergab, dass der deutsche Rekordmeister FC Bayern München zunächst zu Hause gegen CF Os Belenenses antreten muss. "Ich bin mit dem Los zufrieden. Belenenses ist eine Mannschaft, die man ausschalten muss. Und die Flugverbindung nach Lissabon ist ideal. Vom Gegner an sich weiß ich derzeit noch nicht viel", sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld.

Meyer fordert Steigerung
DFB-Pokalsieger 1. FC Nürnberg bekommt es mit dem rumänischen Pokalsieger AFC Rapid Bucuresti zu tun. Die Elf von Trainer Hans Meyer hat dabei ebenfalls Heimrecht. "Abgesehen von Sevilla hätten die Gegner von der Leistung her keinen so großen Unterschied gemacht. Für die Fans wäre ein Heimspiel gegen Florenz sicher interessanter gewesen. Wir müssen uns bis dahin sicher noch steigern. Wir müssen schauen, dass wir zu Hause sauber bleiben, damit wir im Rückspiel eine Chance haben", forderte FCN-Coach Meyer.

Stevens weiß wenig
Der Hamburger SV spielt in der ersten Runde gegen PFC Litex Lowetsch und muss dabei zuerst vor heimischer Kulisse gegen die Bulgaren antreten. "Ich weiß nicht viel über diesen Gegner. Ich denke nicht, dass es das beste Los ist, aber das kann man nicht beeinflussen. Andere Mannschaften, die ich besser kenne, wären angenehmer gewesen. Wir werden Lowetsch ab sofort intensiv beobachten", kündigte HSV-Coach Huub Stevens an.

Völler will weiter
Bayer 04 Leverkusen muss sich mit UD Leiria aus Portugal auseinandersetzen und hat im Hinspiel ebenfalls Heimrecht. "Von portugiesischen Teams ist bekannt, dass sie generell technisch versierte Mannschaften stellen. Unsere Aufgabe ist sicher nicht leicht. Aber es bleibt weiter unser Ziel, die Gruppenphase zu erreichen", befand Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler.