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Was den Ausschlag zugunsten von Sevilla gab

Mehrere taktische Kniffe von Unai Emery, Kevin Gameiros perfektes Timing, Sevillas solides Mittelfeld und die größere Erfahrung machten den Unterschied zugunsten von Sevilla.

Kevin Gameiro lässt sich nach seinem Ausgleich feiern
Kevin Gameiro lässt sich nach seinem Ausgleich feiern ©AFP/Getty Images

Doppelschlag
Coke ins Mittelfeld zu stellen und Mariano Ferreira als Rechtsverteidiger spielen zu lassen, war eine taktische Maßnahme von Unai Emery, die schon im Halbfinal-Rückspiel gegen Shakhtar Donetsk sehr gut funktionierte. In Basel ging dieser Plan ähnlich gut auf. Schließlich bereitete Mariano Ferreira den Ausgleich durch Kevin Gameiro mit einem Solo auf der rechten Seite vor, ehe dann auch noch Coke mit dem ersten Doppelpack seiner Karriere die Weichen für Sevilla auf Sieg stellte.

Entscheidende Veränderung
Während Sevilla die eigene rechte Abwehrseite sehr gut dicht bekam, wurde Sergio Escudero auf dem linken Flügel während der ersten Halbzeit weitestgehend alleine gelassen, was Adam Lallana und Roberto Firmino immer wieder ausnutzten. Emery bedachte Vitolo im zweiten Durchgang vermehrt mit Defensivaufgaben, ohne dabei aber die Offensivqualitäten des 26-Jährigen zu sehr einzuschränken. So kam es, dass Vitolo das erste Tor von Coke vorbereitete. Grzegorz Krychowiak half in der Defensive aus, wenn er gebraucht wurde und somit wurde Sevillas Schwachpunkt zu einer Stärke.

Gameiro trifft zum Ausgleich
Gameiro trifft zum Ausgleich©Sportsfile

Gameiros perfektes Timing
Kevin Gameiros Ausgleich Sekunden nach der Pause stellte das Spiel auf den Kopf. Liverpool verlor seine Linie. Liverpools Manager Jürgen Klopp gestand ein, dass seine Spieler sich davon nicht mehr erholten. Auf der anderen Seite war Sevilla wie verwandelt. Nach der Pause stand plötzlich ein ganz anderes Team auf dem Platz.

Krychowiak verfolgt James Milner
Krychowiak verfolgt James Milner©Getty Images

Sevillas Schutzschild im Mittelfeld
Steven N'Zonzi begann das Spiel so, als wäre es nur eine Fortsetzung seiner letzten Partie gegen Liverpool - ein 6:1-Triumph am letzten Spieltag der letzten Saison, als er noch für Stoke Ciyt spielte. Er und Krychowiak waren die Mittelfeldherrscher und unterbanden die Ballzufuhr für Liverpools kreative Offensive über weite Strecken. Sie waren diszipliniert, verstanden sich untereinander perfekt und waren außergewöhnlich gut positioniert. Liverpool verlor nach Gameiros Tor den Faden und Sevillas Abräumer im Mittelfeld stellten sicher, dass sie diesen nicht mehr wiederfanden.

Erfahrung macht sich bemerkbar
Viele Teams wären bei einem Halbzeitrückstand panisch geworden. Doch Sevilla ist ein alter Hase: Es gibt nicht viele, die die letzten beiden Triumphe ebenfalls erlebten, aber genau die standen in der zweiten Hälfte im Mittelpunkt: Coke, Gameiro, Vitolo, Daniel Carriço. Und natürlich die Fans. Die hatten nie einen Zweifel.

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