Alte Bekannte und eine Todesgruppe

Warum freut sich Basel auf gleich mehrere Wiedersehen? Warum wird Dortmund zu Vielflieger? Und wer hat die Todesgruppe erwischt? UEFA.com hat die Auslese zur Gruppenphasen-Auslosung.

Hier wurde die Gruppenphase ausgelost
Hier wurde die Gruppenphase ausgelost ©Getty Images for UEFA

Revanchegelüste
Basel hatte bis Dienstag auf die UEFA Champions League gehofft, gewissermaßen als "Trostpreis" darf man nun aber in der UEFA Europa League das Finale im eigenen Stadion anstreben, denn im Mai steigt das Endspiel im St. Jakob-Park. Kurios: Zum Anfang der Wegstrecke wird man dabei auf Ex-Trainer Paulo Sousa und dessen neuem Klub Florenz treffen. Auch Lech Posen ist ein alter Bekannter, den die Schweizer in dieser Saison bereits zweimal geschlagen haben.

Todesgruppe
Eine davon gibt es immer, dies wird auch Borussia Mönchengladbach zu bestätigen wissen. In der UEFA Europa League darf die Gruppe J dieses Prädikat für sich beanspruchen: Tottenham, Anderlecht, Monaco und Qarabağ haben das Vergnügen miteinander.

Neue Horizonte
Es gibt sieben Vereine, die in dieser Saison ihr Debüt in UEFA-Wettbewerben feiern. Dortmund hat einen davon erwischt und wird gleich vor eine logistische Herausforderung gesteckt: Qäbälä ist einer von zwei aserbaidschanischen Vertretern und liegt mehr als vier Flugstunden entfernt. Aber auch die anderen Gegner, PAOK und Krasnodar, sind nicht gerade in der Nachbarschaft. Ein weiterer Neuling, Sion, darf sich derweil auf Duelle mit Liverpool und Bordeaux freuen. Auf Augsburg warten derweil mit Athletic, AZ Alkmaar und Partizan ansprechende und spielstarke Gegner.

 

Zahlt sich Erfahrung aus?
Club Brügge ist zum sechsten Mal in der Gruppenphase der UEFA Europa League dabei und stellt damit einen Rekord ein. Letzte Saison erreichte die Elf von Michel Preud'homme in beeindruckender Manier das Viertelfinale. Mit Napoli hat man einen sehr starken Gegner in der Gruppe, doch gegen Legia Warschau und Midtjylland wird man sich in der Favoritenrolle sehen. Immerhin gilt Brügge als "Dänenkiller" - letzte Saison konnten die Belgier gleich drei dänische Teams aus dem Wettbewerb befördern.

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Volles Haus
Dortmund hat bereits einen neuen Zuschauerrekord in der Qualifikation (65.190 gegen Wolfsberg) und in der Play-off-Runde (64.200 gegen Odd) aufgestellt - aller Wahrscheinlichkeit nach wird bald auch der Rekord in der Gruppenphase von 53.123 Zuschauern fällig sein. Da Beşiktaş, Celtic, Liverpool, Schalke und Fenerbahçe ebenfalls mit von der Partie sind, kann man allgemein sehr hohe Besucherzahlen erwarten. Der Rekord in der UEFA Europa League von 67.553 - aufgestellt von Dynamo Kiew letzte Saison gegen Everton - wird auf jeden Fall wackeln.

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