Beşiktaş mit breiter Brust gegen Tottenham
Mittwoch, 10. Dezember 2014
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Nach wettbewerbsübergreifend sieben Spielen ohne Niederlage will sich Beşiktaş JK im Duell um den Sieg in Gruppe C mit einem Dreier noch an Tottenham Hotspur FC vorbeischieben.
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Trainer Slaven Bilić von Beşiktaş JK sieht dem abschließenden Duell mit Tottenham Hotspur FC um den Gruppensieg in Gruppe C der UEFA Europa League äußerst positiv entgegen.
Die Türken haben wettbewerbsübergreifend sechs ihrer letzten sieben Spiele gewonnen - die letzte Niederlage gab es am 2. November in der heimischen Liga. Um noch auf Platz eins in der Gruppe zu springen, müssen die Türken am Donnerstag gegen die Engländer drei Punkte holen. "Auch wenn schon feststeht, wer eine Runde weiter ist, bleibt die Spannung vor dieser Partie doch hoch", sagte Bilić. "Wir wollen auf den ersten Platz und werden alles dafür geben. Das Team ist bereit."
Demba Ba sicherte Beşiktaş am zweiten Spieltag mit seinem späten Treffer ein 1:1 in London, doch im Rückspiel muss nun ein Sieg her. Dieser würde auch bedeuten, dass die Spurs nach 18 ungeschlagenen Spielen in der Gruppenphase der Europa League, erstmals wieder eine Niederlage im Wettbewerb hinnehmen müssen. "Wir sind gut in Form und wollen diese Form auch halten", sagte Bilić. "Wir spielen gegen einen ganz starken Gegner und ich erwarte eine schwere Partie. Aber ich sehe uns am Ende auf Platz eins."
Bei den Gastgebern fehlen Ba, Mustafa Pektemek (Jochbein), Uğur Boral (Knie), Sivok (Oberschenkel), Cenk Gönen (Brust) und Atiba Hutchinson (gesperrt). Doch trotz all dieser Ausfälle bleibt Trainer Bilić zuversichtlich. "Wir glauben fest an unsere Chance und wir haben auch eine starke Bank. Alle Spieler werden allein auf Grund des Gegners hoch motiviert sein."
Während Beşiktaş mit vielen Ausfällen zu kämpfen hat, freut man sich bei Tottenham über die Rückkehr von Kyle Walker. "Ich habe eine schwere Zeit hinter mir", sagte der 24-Jährige. "Ich habe hart gearbeitet, um wieder fit zu sein. Ich bin jetzt topfit und bereit, alles zu geben. Ich muss noch viel arbeiten und das werde ich machen. Ich schaue jetzt nach vorne."