Unirea letztlich chancenlos gegen Liverpool

FC Unirea Urziceni - Liverpool FC 1:3 (Gesamt: 1:4)
Javier Mascherano, Ryan Babel und Steven Gerrard sicherten dem fünfmaligen Europapokalsieger trotz frühen Rückstands das Weiterkommen.

Javier Mascherano und Yossi Benayoun hatten gegen Unirea letztlich keine Probleme
Javier Mascherano und Yossi Benayoun hatten gegen Unirea letztlich keine Probleme ©Getty Images

Liverpool FC musste einem frühen Rückstand hinterherlaufen, gewann letzten Endes jedoch mit 3:1 bei FC Unirea Urziceni und zieht somit nach dem 1:0 aus dem Hinspiel problemlos in das Achtelfinale der UEFA Europa League ein.

Die Mannschaft von Rafael Benítez hatte mit dem Gegner jedoch seine liebe Mühe. Im Hinspiel musste man bis kurz vor Schluss warten, ehe David Ngog den Siegtreffer erzielte, der im Rückspiel früh von Bruno Fernandes ausgeglichen wurde. Javier Mascheranos erstes Saisontor brachte den Reds den Ausgleich, Ryan Babel und Steven Gerrard beseitigten mit ihren Toren jegliche Zweifel am Weiterkommen. Liverpool trifft im März im Achtelfinale entweder auf LOSC Lille Métropole oder Fenerbahçe SK.

Unirea zeigte sich von Rennomée der Gäste unbeeindruckt und ging in der 20. Minute verdient in Front. Eine Ecke von Răzvan Pădureţu fand den Kopf von Bruno Fernandes, der sich gegen die indisponierte Abwehr der Engländer durchsetzen und einköpfen konnte. Gerrard scheiterte mit seinem ersten Versuch aus der Distanz, Mascherano machte es kurz danach aus 20 Metern besser und erzielte den Ausgleich.

Unirea spielte trotzdem weiter gut mit und kam meist durch Standards von Pădureţu gefährlich vor Liverpools Tor. Fünf Minuten vor der Pause war es aber ein Freistoß von Gerrard, den Babel eiskalt zur Führung der Gäste verwertete.

Giedrius Arlauskis zeigte bei einem weiteren Freistoß vom Kapitän der Reds seine ganze Klasse, aus dem Spiel heraus nutzte Gerrard jedoch seine nächste Möglichkeit - mit dem 3:1 beseitigte er zudem alle Zweifel am Weiterkommen seiner Mannschaft. Yossi Benayoun hatte sich toll gegen Unireas Abwehr durchsetzen können, der Israeli legte für den englischen Nationalspieler auf und Arlauskis war chancenlos. Marius Ioan Bilaşco hatte kurz vor Schluss noch eine gute Chance, doch Reina zeigte hier sein ganzes Können.