Rapid schafft die Wende

Zusammenfassung 1: Der SK Rapid Wien und Maccabi Petach-Tikva FC konnten trotz Hinspiel-Niederlage in die erste UEFA-Pokal-Runde einziehen.

Der SK Rapid Wien und Maccabi Petach-Tikva FC gehören zu den Mannschaften, die sich trotz einer Niederlage im Hinspiel für die erste UEFA-Pokal-Runde qualifiziert haben.

Rapid schafft die Wende
Rapid war nach einer 0:2-Heimpleite im Hinspiel nach Russland zum FC Rubin Kazan gereist, um im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde noch für die Wende zu sorgen. Peter Hlinkas frühes Tor schürte bei Rapid Hoffnung, nach einer halben Stunde sorgte Marek Kincl für das 2:0 der Gäste. 20 Minuten vor Schluss gelang dann Steffen Hofmann der umjubelte Siegtreffer. Rapid setzte sich insgesamt mit 3:2 durch, auf Seiten der Hausherren wurde noch Orlando Souza vom Platz gestellt.

Freude bei Zenit
In einem weiteren österreichisch-russischen Duell war die Ausgangslage genau andersherum. Der FC Zenit St. Peterburg hatte das Hinspiel beim SV Pasching mit 1:3 verloren, konnte aber das Rückspiel mit 2:0 gewinnen und sich aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore für die erste Runde qualifizieren. Milan Vjestica und Aleksandr Kerzhakov erzielten in den ersten 20 Minuten die Treffer für Zenit.

Traumhaftes Debüt
Petach-Tikva musste in seinem Heimspiel gegen den zypriotischen Vertreter AEK Larnaca FC einen 0:3-Rückstand aufholen. Omer Golan schoss die Israelis schon in der ersten Minute in Führung, ein Eigentor von Aristos Aristocleous bescherte den Hausherren das 2:0. In den letzten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel schoss Asaf Mashiach zunächst das 3:0 und brachte sein Team anschließend durch einen verwandelten Elfmeter in der Gesamtwertung mit 4:3 in Führung. Obwohl Shahar Nuriel in der Schlussphase wegen Meckerns vom Platz gestellt wurde, konnten die Gastgeber ihre Führung über die Zeit bringen und bei ihrem ersten Auftritt auf europäischer Bühne einen dramatischen Sieg feiern.

Triumph für Sakhnin
Mit Hapoel Bnei Sakhnin FC hat sich eine weitere israelische Mannschaft bei ihrem Debüt auf europäischer Bühne qualifiziert. Der arabische Verein hatte bereits das Hinspiel gegen FK Partizani mit 3:0 gewonnen, im Rückspiel in Albanien feierte das Team einen 3:1-Erfolg.

Slavia scheidet aus
Ebenfalls die Wende im Rückspiel schaffte der FC Dinamo Tbilisi, der vor 14 Tagen mit 1:3 bei SK Slavia Praha verloren hatte, nun aber mit 2:0 gewann und sich aufgrund der Auswärtstorregel qualifizierte. Levan Melkadze schoss kurz vor der Halbzeit den Führungstreffer, der 18-jährige Jaba Kankava erzielte Mitte der zweiten Halbzeit das letztlich entscheidende Tor.

Legia locker weiter
Dinamos Stadtrivale FC Tbilisi kassierte dagegen eine 0:6-Pleite bei Legia Warszawa und schied mit insgesamt 0:7 aus. Piotr Wlodarczyk erzielte einen Hattrick für Legia, die weiteren Treffer gingen auf das Konto von Jacek Magiera, Marek Saganowski und Tomasz Sokolowski, der auch im Hinspiel erfolgreich war.

Klare Siege für Levski
PFC Levski Sofia setzte sich insgesamt mit 8:0 gegen FK Modrica durch. Die Mannschaft aus Bosnien-Herzegowina hatte vor zwei Wochen in Bulgarien mit 0:5 verloren, ein Tor von Dimitar Telkiyski sowei zwei späte Treffer von Wagner beendeten Modricas Saison im UEFA-Pokal jäh.

Dinamo trotz Niederlage weiter
NK Primorje aus Slowenien gewann nach Niederlage im Hinspiel sein Rückspiel, doch nach dem 0:4 bei NK Dinamo Zagreb vor zwei Wochen reichte der 2:0-Erfolg nicht, um sich gegen die Kroaten durchzusetzen. Primorje, das in Nova Gorica spielte, da das Stadion nicht den UEFA-Regularien entspricht, gewann nach Treffern von Matej Mlakar und Simon Gregoric.

Doppelter norwegischer Erfolg
Odd Grenland und Stabæk IF sorgten für einen doppelten norwegischen Erfolg. Odd gewann das Hinspiel gegen FK Ekranas mit 3:1 und konnte sich so eine 1:2-Niederlage in Litauen erlauben. Vitalijus Kavaliauskas und Gediminas Paulauskas hatten in der ersten Halbzeit für die Hausherren getroffen, ehe Morten Knutsen in der Nachspielzeit noch für Odd den wichtigen Auswärtstreffer zum 4:3-Gesamterfolg erzielen konnte.

Dnipro mit Remis weiter
Stabæk hatte ebenfalls im Hinspiel mit 3:1 gewonnen und reiste zum Rückspiel nach Finnland zum FC Haka. Durch einen weiteren 3:1-Erfolg setzten sich die Gäste insgesamt mit 6:2 durch. Der FC Dnipro Dnipropetrovsk warf den FC Artmedia Bratislava aus der Slowakei mit 4:1 aus dem Rennen. Dabei konnten es sich die Ukrainer erlauben, zu Hause im Rückspiel nur 1:1 zu spielen.