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Im Schongang zum Gruppensieg

FC Bayern München - AS Roma2:0
Mit einer erneut souveränen Vorstellung hat der FC Bayern vorzeitig den Gruppensieg perfekt gemacht.

Nach dem 2:0-Sieg gegen die Roma hat sich UEFA.com mit Bayerns Franck Ribéry unterhalten.
Ribéry nach Torerfolg glücklich

Gruppensieg am vierten Spieltag! Der FC Bayern München bezwang AS Roma mühelos mit 2:0 und steht vorzeitig im Achtelfinale.
Franck Ribéry brachte den Gastgeber mit der einzigen Chance in der ersten Halbzeit in Führung.
Nach der Pause erhöhte Mario Götze auf 2:0.
Die Italiener blieben über das ganze Spiel blass, haben mit vier Punkten aber weiter alle Chancen auf die K.-o.-Runde.
Nächste Spiele: Manchester City - Bayern, CSKA Moskva - Roma (25. November)

Es war zwar kein Kantersieg wie beim 7:1 vor zwei Wochen, doch der FC Bayern ließ Rom erneut nicht den Hauch einer Chance und steht zwei Spieltage vor Schluss als Gruppensieger fest.

Die Roma überließ den Bayern anfangs die Initiative, stellte in einem dichten 3-4-3 die Zwischenräume zu und probierte es bei Ballgewinnen meist mit langen Pässen in die Spitze. Jérôme Boateng und Medhi Benatia ließen in den Zweikämpfen nichts anbrennen, aber auch die Italiener präsentierten sich gut organisiert und so dauerte es bis zur 18. Minute, ehe bei einem abgeblockten Schuss von Juan Bernat erstmals so etwas wie Gefahr entstand.

In der 26. Minute tauchte Radja Nainggolan frei vor Manuel Neuer auf und kam im Zweikampf mit dem Bayern-Keeper zu Fall, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Sieben Minuten vor der Pause war es eine Kombination wie zu besten Zeiten im Rekordjahr 2013, die den Bayern das 1:0 bescherte.

Ribéry beschleunigte im Mittelfeld das Spiel und nahm links David Alaba mit, der bis zur Grundlinie durchmarschierte und dann wieder quer auf den Franzosen legte. Ribéry schloss sofort ab und brachte die Kugel mithilfe des Innenpfostens im Netz unter. Eine Großchance, ein Tor – effizienter hätten die Hausherren in der ersten Halbzeit nicht sein können.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde Bayern zwingender, auch weil die Roma jetzt nicht mehr ganz so kompakt verteidigte. Bernat scheiterte bei der ersten Gelegenheit aus spitzem Winkel (48.), anschließend köpfte Alaba nach Rafinha-Flanke über das Tor (52.) und Benatia vergab nach einer Ecke freistehend am langen Pfosten (58.).

Die Guardiola-Elf hatte das Spiel komplett im Griff, von den Italienern kam gar nichts. Völlig verdient fiel in der 64. Minute dann auch das 2:0. Lewandowski verarbeitete an der linken Strafraumgrenze einen tollen Ball von Boateng punktgenau für Götze, der sich die Chance aus kurzer Distanz nicht nehmen ließ.  

Der Rest war Formsache - fast. Denn zweimal musste der sonst beschäftigungslose Neuer doch sein ganzes Können aufbieten, als er erst gegen Gervinho parierte und den anschließenden Gewaltschuss von Nainggolan aus dem Winkel fischte (84.).

Ein sehenswerter Freistoß von Alaba sowie ein Linksschuss des eingewechselten Xherdan Shaqiri hätten Bayern fast noch einen höheren Triumph eingebracht, worüber sich die enttäuschenden Römer auch nicht hätten beschweren können.