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UEFA und EFC: gemeinsames Engagement für einen nachhaltigeren Fußball seit einem Jahr

Nachhaltigkeit

Mit ihrem gemeinsamen Nachhaltigkeitsplan unterstützen die UEFA und die EFC seit einer Saison Vereine, Ligen und Nationalverbände dabei, Ziele in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Im Rahmen des Kooperationsplans zwischen der UEFA und den EFC im Bereich Nachhaltigkeit wurden bislang neun Veranstaltungen durchgeführt.
Im Rahmen des Kooperationsplans zwischen der UEFA und den EFC im Bereich Nachhaltigkeit wurden bislang neun Veranstaltungen durchgeführt.

Mit der Einführung eines gemeinsamen Kooperationsplans im Bereich Nachhaltigkeit vor einem Jahr haben sich die UEFA und die European Football Clubs (EFC) zur direkten Zusammenarbeit mit den Vereinen verpflichtet, um diese dabei zu unterstützen, Nachhaltigkeit sowohl bei der langfristigen Planung als auch in ihrem Tagesgeschäft zu berücksichtigen.

Der Plan deckt die Spielzeiten 2025/26 und 2026/27 ab und sieht vor, dass Vereine bei der Entwicklung maßgeschneiderter Nachhaltigkeitsstrategien und Sensibilisierungsmaßnahmen begleitet werden; gleichzeitig wird der Dialog zwischen Klubs, Verbänden und Ligen gefördert.

Ein Jahr nach Einführung des Plans zeigt dieses Engagement, dass Nachhaltigkeitsfragen strategisch neu positioniert werden – und zwar als eine Investition, die der Gesellschaft als Ganzes zugutekommt und gleichzeitig langfristigen Mehrwert für den Fußball schafft.

Thema mit europaweiter Relevanz

Seit Oktober hat die UEFA zusammen mit den EFC neun Präsenzveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt, die jeweils gemeinsam mit einem Nationalverband, einer Liga oder einem Verein ausgerichtet wurden. Solche Workshops fanden bislang in Belgien, England, Frankreich, Griechenland, Portugal, Spanien, der Türkei, Tschechien und Ungarn statt.

Dabei kamen Vereine, Ligen und Nationalverbände zusammen, um Nachhaltigkeitsfragen zu besprechen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Herausforderungen sowie Bereiche, in denen weitere Unterstützung erforderlich ist, zu identifizieren. Insgesamt 185 Vereine waren an den neun Veranstaltungen beteiligt.

Der Spanische Fußballverband richtete eine der neun Veranstaltungen zu Nachhaltigkeitsfragen aus.
Der Spanische Fußballverband richtete eine der neun Veranstaltungen zu Nachhaltigkeitsfragen aus.

Die Gespräche zeigten auf, wie vielfältig der europäische Fußball ist und wie unterschiedlich die weiteren Entwicklungsbereiche sind. Einige Vereine setzen bereits auf eigene Nachhaltigkeitsteams, formelle Strategien und eine damit verbundene Berichterstattung, während andere Klubs anfangen, gezielte Initiativen umzusetzen.

In Griechenland beispielsweise haben der Fußball für Menschen mit Behinderung sowie der ungehinderte Zugang zum Sport Priorität. In der Türkei hingegen wird die Energieeffizienz von Stadien großgeschrieben, während in Frankreich die ökologische Verantwortung und die von Profiteams genutzten Verkehrsmittel wichtige Kriterien bei der Klublizenzierung für die höchsten Spielklassen sind.

Darüber hinaus haben die Workshops bewiesen, wie nützlich es sein kann, verschiedenste Interessenträger im Fußball an einen Tisch zu bringen. In mehreren Ländern beraten erfahrene Klubs andere Vereine bei der Entwicklung von Aktivitäten. Unterdessen befassen sich Nationalverbände und Ligen damit, wie sie den Weg für weitere Fortschritte ebnen können – sei es durch ihre Klublizenzierungsverfahren, Richtlinien oder den Wissensaustausch.

Neue Expertise

Neben den Präsenzveranstaltungen führten die UEFA und die EFC fünf gemeinsame Webinare durch, bei denen Nachhaltigkeitsmanager/-innen und Klubvertreter/-innen ausführliche Tipps zu verschiedensten Themen erhielten.

Dieses Angebot nahmen 761 Teilnehmende aus 357 EFC-Mitgliedsvereinen wahr, die sich zu Themen wie Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion, Klimaschutz, Gesundheit und Wohlbefinden, Kinder- und Jugendschutz sowie zum UEFA-Klublizenzierungsverfahren austauschten, das mit der Einführung von Nachhaltigkeitsanforderungen für die an europäischen Wettbewerben teilnehmenden Vereine eine zentrale Rolle erfüllt, wenn es darum geht, Standards in ganz Europa anzuheben.

Die Partnerschaft zwischen der UEFA und den EFC soll den Dialog zwischen Klubs, Verbänden und Ligen verbessern.
Die Partnerschaft zwischen der UEFA und den EFC soll den Dialog zwischen Klubs, Verbänden und Ligen verbessern.

Im Juni fand die zweite Ausgabe des Kompaktkurses „Nachhaltigkeit im Fußball“ statt, der eine weitere Gelegenheit bot, Erkenntnisse in die Tat umzusetzen. Im Rahmen eines intensiven viertägigen Programms, das in Zusammenarbeit mit den EFC und der Mailänder Bocconi School of Management durchgeführt wurde, kamen Nachhaltigkeitsmanager/-innen aus Vereinen und Nationalverbänden zusammen, um ihr Fachwissen zu erweitern und Aktionspläne im Bereich Nachhaltigkeit für ihre jeweiligen Organisationen zu entwickeln.

Der Kooperationsplan zwischen der UEFA und den EFC wird in der Saison 2026/27 fortgeführt und baut dabei auf den in der letzten Spielzeit geknüpften Kontakten und erzielten Fortschritten auf. Die nächste Veranstaltung ist im August in Kopenhagen angesetzt und soll den Auftakt zu einer weiteren Saison bilden, in der Nachhaltigkeitsfragen sinnvoll in die Tätigkeit europäischer Fußballklubs integriert werden.

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