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UEFA unterzeichnet Nachhaltigkeitsvereinbarung mit dem Japanischen Fußballverband

Die UEFA Nachhaltigkeit

Die UEFA hat eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Nachhaltigkeit mit dem Japanischen Fußballverband (JFA) geschlossen.

Die UEFA hat eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Nachhaltigkeit mit dem Japanischen Fußballverband geschlossen.
Die UEFA hat eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Nachhaltigkeit mit dem Japanischen Fußballverband geschlossen.

Gestützt auf die Erkenntnisse aus der UEFA-Strategie für nachhaltigen Fußball 2030 wird der Dachverband den Japanischen Fußballverband (JFA) bei der Umsetzung seiner Initiative Asu-Pass! unterstützen. 

Die JFA ist Mitglied der Asiatischen Fußballkonföderation (AFC). Sowohl die UEFA als auch die JFA stehen in regelmäßigem Kontakt mit der Konföderation, um sich zu Nachhaltigkeitsfragen auszutauschen. Im Rahmen dieser neuen Partnerschaft nutzt die JFA bewährte Vorgehensweisen aus dem europäischen Fußball, um ihr soziales und ökologisches Engagement zu stärken und ihre 47 Regionalverbände, Partner und die gesamte Fußballgemeinde entsprechend zu unterstützen. 

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin erklärte: „Nachhaltigkeitsfragen im Fußball müssen transparent, praxis- und handlungsorientiert gelöst werden: Wir müssen weniger Ressourcen verbrauchen und verschwenden, damit der Fußball und das gesamte Umfeld für die nächste Generation gestärkt werden. Es geht nicht nur um den Schutz der Umwelt, sondern auch um die Menschen – ihre Gesundheit, Bildung und das Gemeinwesen – und darum, die Reichweite des Fußballs zu nutzen, um über das Spielfeld hinaus eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Der japanische Fußball steht für zentrale Werte der Nachhaltigkeit: Respekt, Disziplin, kollektive Verantwortung und Engagement für die Gesellschaft als Ganzes. Diese Werte zeigen sich daran, wie der Fußball in ganz Japan gespielt, organisiert und unterstützt wird. Aus diesem Grund ist der Japanische Fußballverband ein natürlicher Verbündeter. Im Rahmen unserer Kooperationsvereinbarung möchten wir gemeinsame Werte in konkrete Maßnahmen umsetzen, voneinander lernen und einen nachhaltigen Nutzen für den Fußball und die Gesellschaft schaffen.“

JFA-Präsident Tsuneyasu Miyamoto fügte hinzu: „Es freut mich außerordentlich, dass wir diese Kooperationsvereinbarung mit der UEFA in Nachhaltigkeitsfragen abgeschlossen haben. In Zeiten eines globalisierten Fußballs spielen neben sportlicher Leistung und kommerziellen Fragen auch der Umgang mit gesellschaftlichen Themen wie Klimawandel, Menschenrechte, Diskriminierung und Kinderschutz eine zentrale Rolle. Durch meine eigene internationale Erfahrung und den Dialog mit Interessenträgern aus verschiedenen Ländern bin ich fest davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit ein entscheidendes Thema ist, wenn es um die Zukunft des Fußballs geht. In der Wachstumsstrategie 2026 bis 2031 unseres Verbands haben wir Nachhaltigkeit als eine von drei Säulen unseres Handelns positioniert. Im Zuge unseres Programms Asu-pass! fördern wir Initiativen, die sich auf fünf Kernbereiche konzentrieren: Planet, Mensch, Wohlbefinden, Bildung und Gemeinschaft.

Japan verfügt über eine Fußballkultur, die Menschen verbindet und auf lokal verankerten Aktivitäten in allen 47 Präfekturen beruht. Durch die Partnerschaft mit der UEFA hoffen wir, Japans einzigartigen Ansatz bei Nachhaltigkeitsthemen weiterzuentwickeln und gleichzeitig von der fundierten Expertise und den bewährten Vorgehensweisen in Europa zu profitieren.

Außerdem möchten wir die gewonnenen Erkenntnisse mit den 47 Regionalverbänden, weiteren Verbänden, kommerziellen Partnern und der gesamten Fußballfamilie im Land teilen. Gemeinsam möchten wir über den Fußball zu einer besseren Gesellschaft und einer besseren Zukunft beitragen.“

Zu den weiteren Aktivitäten gehört ein Austausch zu den Handlungsfeldern der JFA im Bereich Nachhaltigkeit, die Bestimmung von Leistungskennzahlen, die Durchführung von UEFA-Workshops sowie das Teilen von einschlägigen Materialien, Richtlinien und Toolkits, um den japanischen Verband bei der Förderung eines nachhaltigen sportlichen Umfelds zu unterstützen.

Die Partnerschaft ist das jüngste Beispiel für die Zusammenarbeit der UEFA mit Konföderationen und Nationalverbänden außerhalb Europas. Sie zeigt, wie der Dachverband seine Kräfte bündelt, um den Fußball auf der ganzen Welt weiterzuentwickeln und dessen positiven Einfluss zu maximieren.

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