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UEFA und CAF beschließen erweiterte Zusammenarbeit mit neuer Grundsatzvereinbarung 

Die UEFA

Die UEFA und die Afrikanische Fußballkonföderation (CAF) haben eine neue Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, mit der die nachhaltige Entwicklung des Fußballs in Europa und Afrika unterstützt werden soll.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin (links) mit CAF-Präsident Patrice Motsepe in Vancouver, Kanada.
UEFA-Präsident Aleksander Čeferin (links) mit CAF-Präsident Patrice Motsepe in Vancouver, Kanada. FIFA via Getty Images

Mit der Vereinbarung werden die gemeinsamen Grundsätze beider Konföderationen bekräftigt und die Rolle des Fußballs bei der Förderung von Inklusion, Teilnahme und sozialem Zusammenhalt betont. Gleichzeitig wird das gemeinsame Engagement für Solidarität, Integrität und Zugänglichkeit im Fußball hervorgehoben.

„Europa und Afrika haben eine außergewöhnliche Fußballkultur, in der der Fußball einen wichtigen Platz in der Gesellschaft einnimmt“, erklärte UEFA-Präsident Aleksander Čeferin. „Diese Grundsatzvereinbarung spiegelt unser gemeinsames Engagement wider, mehr Möglichkeiten für Jungen und Mädchen im Nachwuchsfußball zu schaffen und gleichzeitig die Kraft des Fußballs zu nutzen, um den Frauenfußball voranzubringen und die Gesundheit und das Wohlbefinden von Frauen zu fördern. Durch die enge Zusammenarbeit mit der CAF wollen wir in Menschen investieren, Erfahrungen austauschen und den positiven und nachhaltigen gesellschaftlichen Einfluss des Fußballs auf beiden Kontinenten stärken.“

CAF-Präsident Patrice Motsepe fügte hinzu: „Der afrikanische Fußball ist in den letzten Jahren stark gewachsen und wir arbeiten weiter daran, ihn zu einem der besten der Welt zu machen. Durch die Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung mit der UEFA stärken wir unsere historischen Beziehungen und die Freundschaft zwischen Afrika und Europa, in deren Zuge einige der besten afrikanischen Spieler in den europäischen Ligen erfolgreich waren. Die Partnerschaft mit der UEFA umfasst den Nachwuchs- und Frauenfußball, die Fußballentwicklung, die Aus- und Weiterbildung von Coaches und Referees, die Verbesserung der Governance und die institutionelle Entwicklung. Sie spiegelt auch die gemeinsame Vision von CAF und UEFA wider, den Fußball zu nutzen, um die Menschen unserer beiden Kontinente zusammenzubringen. Durch die Bündelung ihrer Expertise und Ressourcen werden die CAF und die UEFA sicherstellen, dass der Fußball eine Quelle der Hoffnung, der Freude und der Einheit für Millionen von Menschen weltweit bleibt.“

Die Präsidenten Čeferin und Motsepe unterzeichnen die Grundsatzvereinbarung.
Die Präsidenten Čeferin und Motsepe unterzeichnen die Grundsatzvereinbarung.FIFA via Getty Images

Die Vereinbarung gilt bis 30. Juni 2031 – davor hatte die UEFA bereits Grundsatzvereinbarungen mit der Concacaf (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik) und CONMEBOL (Südamerika) abgeschlossen. Sie umfasst den Austausch von Fachwissen und Erfahrungen in folgenden strategischen Bereichen:

  • Nachwuchs- und Frauenfußball: Teilnahme von CAF-Mitgliedsverbänden an ausgewählten UEFA-Nachwuchsturnieren, Diskussionen über die Wiederaufnahme des UEFA/CAF-Meridian-Pokals sowie gegenseitiges Engagement bei Initiativen wie der afrikanischen Schulfußballmeisterschaft der CAF
  • Fußballentwicklungsinitiativen im Rahmen des Programms UEFA Together zur Unterstützung langfristiger, maßgeschneiderter Projekte und Partnerschaften zwischen Nationalverbänden beider Konföderationen
  • Trainerausbildung mit Schwerpunkt auf dem Austausch von technischem Wissen und bewährten Vorgehensweisen mit kollaborativen Lernaktivitäten zur Stärkung und Vereinheitlichung der Coaching-Strukturen in beiden Konföderationen
  • Schiedsrichterwesen: Möglichkeiten für Referees und Schiedsrichterausbilder/-innen, internationale Erfahrungen durch die Teilnahme an Nachwuchsturnieren und Ausbildungskursen der jeweils anderen Konföderation zu sammeln, sowie Teilnahme von Eliteschiedsrichter/-innen an Wettbewerben der jeweils anderen Konföderation
  • Austausch von Erfahrungen und institutionellem Wissen, darunter Beobachtungsprogramme bei großen Klub- und Nationalmannschaftswettbewerben sowie Beiträge zu Konferenzen und Fachveranstaltungen beider Konföderationen
  • Ausbildung und Kompetenzaufbau mit Zugang zu ausgewählten Programmen der UEFA Academy, gemeinsame Arbeit an den CAF-Ausbildungsstrukturen sowie Austausch in der Fußballmedizin durch die Entwicklung spezifischer Trainingskonzepte
  • Governance und Koordination: regelmäßige Treffen und Fortschrittsanalysen, um Prioritäten abzustimmen und eine effektive Umsetzung der vereinbarten Aktivitäten zu gewährleisten
Vertreter/-innen von UEFA und CAF nach der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung.
Vertreter/-innen von UEFA und CAF nach der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung.FIFA via Getty Images

Mit dieser Grundsatzvereinbarung bekräftigen die UEFA und die CAF ihre gemeinsame Überzeugung, dass der Fußball als Triebfeder für Chancen, Aus- und Weiterbildung sowie positiven gesellschaftlichen Wandel fungieren und den Konföderationen eine flexible Grundlage bieten kann, im Laufe der Zeit weitere gemeinsame Initiativen auf den Weg zu bringen.

Grundsatzvereinbarung herunterladen (auf Englisch)

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