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Gruppenphase der UEFA Women's EURO 2022: Darauf solltet Ihr ein Auge haben

Vor dem Beginn der EURO am 6. Juli haben wir noch ein paar Tipps für euch.

UEFA via Getty Images

Die UEFA Women's EURO 2022 startet am 6. Juli im Old Trafford, wer am Ende den Pokal in die Höhe stemmen wird, ist aber derzeit offener denn je.

Wir geben euch ein paar Tipps, was in der Gruppenphase besonders interessant sein könnte.

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Favoriten gesucht

Dies ist seit 1997 die siebte Women's EURO, die mit einer Gruppenphase beginnt, und die erste, in der Deutschland nicht als Titelverteidiger an den Start geht - 2017 endete die 22-jährige Regentschaft des DFB-Teams im Viertelfinale mit einer Niederlage gegen Dänemark. Nachdem Deutschland bisher bei jeder Endrunde als hoher Favorit galt, ist das Rennen diesmal völlig offen.

Titelverteidiger sind diesmal die Niederlande, die 2017 ihren Heimvorteil optimal ausnutzen konnten und diesen Triumph 2019 bei der WM in Frankreich mit der Endspielteilnahme eindrucksvoll bestätigen konnten. Nicht zu vergessen England, das bei den letzten drei großen Endrunden - in den Niederlanden und zwei Mal bei einer WM - immer das Halbfinale erreichten.

Derzeit ohne Titel ist Deutschland, das im letzten August auch noch als Olympiasieger von Kanada abgelöst wurde. Ob die neue Generation um Lea Schüller und Giulia Gwinn schon Titelreife besitzt, wird sich bei der Endrunde in England zeigen.

Ein neuer Stern am Frauen-Fußballhimmel ist Spanien, dies unterstrich der Champions-League-Triumph von Barcelona nachdrücklich. Hinzu kommt als Titelaspirant Schweden, das 2019 bei der WM Bronze und 2021 bei Olympia Silber holte, aber auch Norwegen und Dänemark sind nicht zu unterschätzen.

Die Gruppenphase endet am 18. Juli, 13 Tage vor dem Finale in Wembley.

Außenseiter mit Ambitionen

Auf der Suche nach talentierten Außenseiterteams kommen uns zuerst die Niederlande und Dänemark in den Sinn, auch Italien könnte bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden.

Highlights 2017: Schweden - Italien 2:3
Highlights 2017: Schweden - Italien 2:3

Österreich stand 2017 überraschend im Halbfinale und beendete im Oktober 2020 die lange Siegesserie der Französinnen in der Qualifikation. Doch die ÖFB-Frauen treffen bei der Endrunde in Old Trafford im Eröffnungsspiel auf England, anschließend dürfte man wissen, wo die Reise für das Team um Nicole Billa hingeht.

Tickets

Auf welche Stars dürfen wir uns freuen?

Highlights 2017: Deutschland - Dänemark 1:2
Highlights 2017: Deutschland - Dänemark 1:2

Mit dabei in England voraussichtlich wieder Lieke Martens, die 2017 zur besten Spielerin de Turniers gewählt worden war, aber auch ihre niederländischen Teamkolleginnen Vivianne Miedema und Daniëlle van de Donk könnten für Glanzlichter sorgen. Ein weiterer prominenter Namen ist der von Jodie Taylor, die Engländerin war 2017 beste Torschützen des Turniers und trat damit in die Fußstapfen von Stars wie Lotta Schelin, Inka Grings und Pia Sundhage.

Einen kometenhaften Aufstieg legte zuletzt auch Lena Oberdorf hin, die noch 20-jährige Wolfsburgerin könnte aus deutscher Sicht zur positiven Überraschung des Turniers werden.

Event-Guide

Zuschauerrekorde in Sicht

2005 kamen 29.092 Zuschauer ins Stadion, als das Eröffnungsspiel der EURO in Manchester angepfiffen wurde. Mehr Zuschauer bei solchen Spielen gab es nur 2013, als 41.301 Zeuge wurden, wie das DFB-Team in Solna Norwegen besiegte. Diese Bestmarken sind akut gefährdet, wenn England am 6. Juli das Eröffnungsspiel bestreitet, auch beim Finale 25 Tage später in Wembley dürfte die bisherige Rekordmarke übertroffen werden.

Bis jetzt sind immerhin schon 140.000 der 700.000 Eintrittskarten verkauft, die Bestmarke bei EURO-Endrunden liegt seit 2017 bei 247.041 verkauften Tickets.