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Wegweiser für Hoffenheim

Das Gastspiel bei İstanbul Başakşehir ist für Hoffenheim eine wegweisende Partie in der Europa League. Ein Sieg erhält die Chancen aufs Weiterkommen, eine Niederlage kann das Aus bedeuten. Wohin biegt die TSG ab?

Wegweiser für Hoffenheim
Wegweiser für Hoffenheim ©AFP/Getty Images

Nach nur drei Punkten aus den ersten drei Partien in der UEFA Europa League steht die TSG Hoffenheim am vierten Gruppenspieltag bei İstanbul Başakşehir vor einem wegweisenden Spiel.

Bei einer weiteren Niederlage wird ein Weiterkommen der TSG unwahrscheinlich, selbst wenn sie die letzten beiden Gruppenspiele gewinnt. Mit einem Sieg schließt Hoffenheim zumindest die Lücke zu Rang zwei und hat alles noch selbst in der Hand.

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Der Sieg aus dem Hinspiel stimmt zunächst einmal positiv: Im fünften Anlauf fuhren die Kraichgauer mit einer klasse Leistung den ersehnten ersten Dreier im Europapokal ein. Allerdings spielte das Team aus der türkischen Hauptstadt vor zwei Wochen in Sinsheim ohne Topstürmer Emmanuel Adebayor, Spielmacher Emre Belözoğlu Spielmacher und Stammkeeper Volkan Babacan. Zudem läuft die Mannschaft von Trainer Abdullah Avcı im Rückspiel nun vor heimischer Kulisse auf.

Dass es mindestens ein genauso schweres Spiel wie vor zwei Wochen wird, weiß auch Kapitän Eugen Polanski: 2Im Hinspiel haben wir gesehen, dass Başakşehir eine sehr spielstarke Truppe ist. Wir müssen aufpassen." Die undurchsichtige Personalsituation beim Gegner macht es ebenfalls nicht gerade einfacher, aber TSG-Trainer Julian Nagelsmann ist auf alles vorbereitet.

"Die Aufstellung des Gegners ist unvorhersehbar. Die einen Medien schreiben, dass sie mit einer Topelf starten werden, die anderen Medien behaupten, es werden viele Topstars wieder geschont werden. Wir rechnen damit, dass der Gegner seinen Ligakader aufstellen wird. Damit fahren wir am Besten", so der Trainer auf der Pressekonferenz vor der Partie.

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Im Gegensatz zu den Gastgebern, die ihre letzte Partie in der türkischen Süper Lig mit 2:1 gewannen, geht Hoffenheim nicht gerade mit Selbstvertrauen und Rückenwind in das Auswärtsspiel. Am vergangenen Wochenende kassierte die TSG in der Bundesliga die erste Heimniederlage seit Mai 2016. Im deutschen Oberhaus wartet die Nagelsmann-Truppe seit dem 23. September auf einen Sieg. Zudem flogen die Kraichgauer vor einer Woche gegen Werder Bremen aus dem DFB-Pokal.

Noch dazu plagen die TSG nach wie vor Personalprobleme: Zu den bekannten Ausfällen Serge Gnabry (Oberschenkelzerrung) und Ermin Bičakčić (Kreuzbandzerrung) kommen Stürmer Mark Uth (Oberschenkelverhärtung), Pavel Kadeřábek (Außenbandverletzung im Knie) und Lukas Rupp (Hüftprobleme). Ádám Szalai und Robert Žulj trainierten in dieser Woche zwar erstmals wieder mit der Mannschaft, kommen aufgrund des Trainingsrückstands jedoch vor der Länderspielpause nicht mehr zum Einsatz.

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