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Zufriedenheit auf beiden Seiten

Obwohl Salzburg zum ersten Mal seit 61 Pflichtspielen ohne eigenes Tor blieb, herrschte bei den Österreichern keineswegs Enttäuschung. Und auch Gastgeber Basel konnte mit dem 0:0 leben.

Zufriedenheit auf beiden Seiten
Zufriedenheit auf beiden Seiten ©UEFA.com

Am Ende wirkten sie alle zufrieden: Die Spieler des FC Basel 1893, die in der Gewissheit zum FC Salzburg fahren dürfen, dass ihnen im Rückspiel ein Remis genügt, um ins Viertelfinale der UEFA Europa League vorzudringen. Und auch die Salzburger, die zwar einen Sieg brauchen, den aber vor eigenem Anhang anstreben dürfen. Und so hörte sich das konkret an:

Fabian Frei, Mittelfeldspieler FC Basel 1893
Die ersten 25, 30 Minuten waren nicht besonders gut, da hatten wir Mühe und es war auch offensichtlich, dass Salzburg eine gute Mannschaft hat. Mit Fortdauer des Spiels war es dann ausgeglichen. Schade, wir haben die zwei guten Chancen vor der Pause nicht genutzt. Aber dass wir die erste Mannschaft seit Dezember 2012 sind, die gegen Salzburg zu null spielt, sagt einiges über unsere hervorragende Defensive. Vorne hat uns heute etwas die Cleverness gefehlt, auch etwas Ruhe. Nun gibt es ein völlig offenes Rückspiel. Klar, gehen sie in Führung, wird es schwer für uns – gerade in Anbetracht ihrer Konterstärke. Aber umgekehrt gilt dasselbe: Machen wir ein Tor, wird es sehr schwer für Salzburg.

Valentin Stocker, Mittelfeldspieler FC Basel 1893
Wir hätten gewinnen können – Salzburg aber auch. Letztlich hat man gesehen, dass Salzburg gerade vorne viel Qualität hat. Vor allem in den ersten 25 Minuten hatten wir Mühe, waren wir zu ängstlich. Vielleicht haben wir die Salzburger zu sehr gelobt, vor allem ihr Pressing, so dass wir mit viel zu viel Respekt ins Spiel sind. Am Ende aber haben wir auch gemerkt, dass wir gut genug sind, um weiterzukommen. Gerade dann, wenn die angeschlagenen und verletzten Spieler allenfalls zurückkehren.

Stefan Ilsanker, Mittefeldspieler FC Salzburg
Ich werte das Spiel positiv. Basel hat uns einen Kampf geboten, wir aber haben ihn angenommen. Es wart hart, körperbetont, aber das ist halt internationales Niveau. Um zu gewinnen, hätten wir vor dem Tor weniger überhastet und mit mehr Konsequenz spielen sollen. Einige gute Szenen haben wir nicht sauber zu Ende gespielt. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Rückspiel – da wird mit 30 000 Fans im Rücken vieles möglich sein.

Péter Gulácsi, Torwart FC Salzburg
Beide Teams haben gezeigt, was sie draufhaben. Wir sind gut gestartet, da hatten wir Chancen, um zu treffen. Auch danach haben wir das Spiel mehr oder weniger kontrolliert. Aber klar: Basel ist ein sehr gutes Team, das auch ein Tor hätte machen können. Ein Unentschieden auswärts ist kein schlechtes Ergebnis. Basel wird es uns sicher sehr schwer machen, sie werden sicher sehr gut eingestellt sein, aber zu Hause mit unseren Fans haben wir eine sehr gute Chance.