Anji dank Aliyev weiter

KRC Genk - FC Anji Makhachkala 0:2 (Gesamt: 0:2)
Nach einem Eigentor von Katuku Tshimanga machte Olexandr Aliyev alles klar und bescherte Genk-Trainer Emilio Ferrera ein Debüt zum Vergessen.

Olexandr Aliyev feiert seinen Treffer zum 2:0
Olexandr Aliyev feiert seinen Treffer zum 2:0 ©AFP/Getty Images

Der FC Anji hat dem neuen Trainer von KRC Genk, Emilio Ferrera, ein Debüt zum Vergessen beschert und ist mit einem 2:0-Erfolg in Belgien ins Achtelfinale der UEFA Europa League eingezogen.

Der erste Durchgang endete wie das Hinspiel torlos, doch nach der Pause schlug Anji eiskalt zu: Zunächst lenkte Katuku Tshimanga eine Flanke von Olexandr Aliyev ins eigene Tor, ehe Aliyev sieben Minuten später eine feine Einzelleistung mit dem 2:0 abschloss. Rasim Tagerbekov wurde kurz vor Schluss des Feldes verwiesen, was Genk jedoch nicht mehr ausnutzen konnte.

Ferrera nahm am Montag als Nachfolger von Mario Been seine Arbeit auf und verzichtete überraschend auf den erfahrenen Thomas Buffel in der Startelf. Seine Mannschaft begann gut und übernahm die Initiative, doch Anji war in Person von Aliyev die gefährlichere Truppe. Ein erster Versuch des 29-Jährigen wurde noch abgeblockt, ehe er Mitte des ersten Durchgangs die Handschuhe von Keeper Kristof Van Hout aufwärmte.

Nach der Pause passierte eine Zeitlang überhaupt nichts - bis zur 64. Minute, als Aliyev von der linken Seite nach innen zog und in die Mitte passte, wo Tshimanga seinem Keeper keine Chance ließ. Wenig später verlor Serigne Mbodji das Leder an Serder Serderov, der Fedor Smolov bediente. Nach dessen Pass besorgte Aliyev Treffer Nummer zwei.

Im Achtelfinale kommt es Anji mit dem AZ Alkmaar zu tun.