Genk will gegen Rapid weiter punkten
Dienstag, 8. Oktober 2013
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Der KRC Genk hat einen tollen Start in die Gruppe G der UEFA Europa League hingelegt und wird versuchen, die Negativserie des SK Rapid Wien gegen belgische Teams weiter auszubauen.
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KRC Genk will zum zweiten Mal in Folge durch die Gruppenphase der UEFA Europa League kommen und hat vor dem Spiel gegen den SK Rapid Wien die perfekte Punktausbeute aufzuweisen.
Bisherige Begegnungen
• Die beiden Teams treffen erstmals in einem UEFA-Wettbewerb aufeinander. Für Genk ist es das erste Spiel gegen eine Mannschaft aus Österreich.
• Rapids zehn bisherige Spiele gegen belgische Klubs brachten vier Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen (drei Siege und zwei Niederlagen in Wien - ein Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen in Belgien). Allerdings konnten sie in den letzten fünf Spielen gegen belgische Mannschaften nur ein Remis holen, verloren aber vier Mal, seitdem man in der dritten Runde des UEFA-Pokals 1989/90 am 22. November 1989 mit 1:0 gegen RC Liègeois siegte.
Hintergrund
• Genk führt die Tabelle der Gruppe G an, nachdem man zuerst den FC Dynamo Kyiv 1:0 besiegte und zu Hause mit 2:1 gegen den FC Thun triumphierte. Sie haben alle vier Spiele im Europapokal in dieser Saison gewonnen.
• Letzte Saison schaffte es Genk beim Debüt in der Gruppenphase der UEFA Europa League ungeschlagen bis in die Runde der letzten 32. Die Gruppe gewann man mit drei Siegen und drei Unentschieden.
• Ein Ausgleichstor von Christopher Trimmel in der Nachspielzeit am 2. Spieltag erlaubte es Rapid, in der Gruppe G mit dem 2:2 gegen Dynamo den ersten Punkt zu holen.
• Rapid hat vier der letzten fünf Auswärtsspiele in der Gruppenphase der UEFA Europa League verloren, seitdem man CSKA Sofia am 3. Spieltag der Saison 2010/11 schlagen konnte.
• Das ist Rapids vierter Versuch in der Gruppenphase dieses Wettbewerbs – bisher hat man es noch nie in die Runde der letzten 32 geschafft.
Rund um die Teams
• Rapid-Verteidiger Brian Behrendt feiert am Tag des Spiels gegen Genk seinen 22. Geburtstag.
• KSV Waterschei, das 1998 mit KFC Winterslag zu Genk fusionierte, erreichte 1982/83 im Pokal der Pokalsieger das Halbfinale, verlor dann aber gegen Aberdeen FC mit Sir Alex Ferguson.
Die Trainer
• Der Niederländer Mario Been arbeitet seit August 2011 bei Genk und holte mit dem neuen Klub den ersten Titel im belgischen Pokal 2012/13. Der ehemalige offensive Mittelfeldspieler trug den Namen "Mariodona" und spielte für seinen Heimatverein Feyenoord, Pisa Calcio, Roda JC, sc Heerenveen, FC Tirol Innsbruck und SBV Excelsior (ebenfalls aus Rotterdam). Er trainierte bisher Excelsior, Feyenoord und NEC Nijmegen, das er 2008/09 in die Gruppenphase des UEFA-Pokals führte.
• Zoran Barisic ist seit Frühjahr 2013 zum zweiten Mal Trainer bei Rapid. Der Mittelfeldspieler hat tiefe Wurzeln im Verein. Er wurde in Wien geboren und ist kroatischer Abstammung. Er gehörte zu den Schlüsselspielern, als Rapid 1995/96 ins Endspiel des Pokals der Pokalsieger einzog und im selben Jahr österreichischer Meister wurde. Später holte er mit dem FC Tirol Innsbruck drei Titel. Er kehrte dann zu Rapid zurück und begann dort seine Trainerkarriere im Jugendbereich.