UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Falcao will "Bedeutendes" erreichen

Nachdem die portugiesische Meisterschaft schon lang in trockenen Tüchern ist, sagte Falcao zu UEFA.com, dass der FC Porto mit dem Endspiel der UEFA Europa League vor etwas "immens Bedeutendem" steht.

Falcao feiert mit Fredy Guarín und James Rodríguez (FC Porto)
Falcao feiert mit Fredy Guarín und James Rodríguez (FC Porto) ©Getty Images

In der Heimat konnte der FC Porto bereits die Meisterschaft und den Super Cup gewinnen und steht im Pokalfinale - nun hat man sich auch für das Endspiel der UEFA Europa League in Dublin gegen den SC Braga qualifiziert. Man spricht von einer großen Spielergeneration bei den Hafenstädtern.

Obwohl man bei Villarreal CF im Rückspiel mit 2:3 verlor, konnte man gesamt überzeugend mit 7:4 siegen, wobei Falcao mittlerweile auf 16 Tore kommt und damit den 15 Jahre alten Tor-Rekord von Jürgen Klinsmann in diesem Wettbewerb bricht. Hinter dem Team steht der jüngste Trainer in Portos langer Vereinsgeschichte, der eine bewundernswerte Mannschaft zusammengestellt hat, die trotzdem bescheiden geblieben ist.

Falcao sagte zu UEFA.com: "Unsere Mannschaft hat etwas Fantastisches erreicht - die Meisterschaft zu gewinnen und jetzt im Endspiel der UEFA Europa League zu stehen, ist ein wahr gewordener Traum."

Dann wand sich der kolumbianische Nationalspieler seinen eigenen Toren zu und fügte an: "Ich finde, dass meine zweite Saison in Europa wirklich gut gelaufen ist, aber ich kann noch viele Dinge verbessern, es gibt noch Bereiche, in denen ich mich verbessern muss. Meine Aufgabe ist es Tore zu machen, um die Spiele so für die Mannschaft einfacher zu machen. Ich muss nur genau so weitermachen."

In den Halbfinalspielen gelangen ihm sage und schreibe fünf Tore und auch im Endspiel von Dublin am 18. Mai würde Falcao gerne wieder treffen. "Für die Fans und alle, die Teil dieses Klubs sind, bringt dieses Finale uns so nah daran, etwas immens Bedeutendes zu erreichen."

Portos 33-jähriger Trainer André Villas-Boas gab sich nicht nur aufgrund des Gesamtresultats sondern auch aufgrund der Leistung in der ersten halben Stunde in Villarreal, als die Hausherren mächtig Druck machten, sehr zufrieden. "Unsere Reaktion auf den 0:1-Rückstand war entscheidend", sagte er. "Die Spieler hatten die Fähigkeit, mit der Situation umzugehen, als es für Außenstehende vielleicht so aussah, also ob sie nachlassen würden. So früh in Rückstand zu gehen und dann angemessen zu reagieren, zeigt die Einstellung meiner Spieler."

Wenn das Tor in der 17. Minute durch Cani den Fans im Madrigal Hoffnung auf das Wunder machte, so wurde diese durch das Eigentor von Mateo Musacchio und den Treffer von Falcao zunichte gemacht. Immerhin konnte Villarreal durch Joan Capdevila und Giuseppe Rossi noch für einen Heimsieg sorgen.

Porto aber zieht ins Finale ein, wo man auf die Nordportugiesen aus Braga treffen wird. "Wir haben versucht, in diesen zwei Spielen unseren Stil zu demonstrieren", sagte Villas-Bocas zu UEFA.com. "7:4 zu siegen ist ein großes Ergebnis. Die zwei Spiele waren spektakulär, denn es gab jedes Mal viele Tore - von beiden Mannschaften. In solchen Situationen setzt sich die bessere Mannschaft durch und glücklicherweise waren wir das. Porto hat im portugiesischen Fußball einen großen Namen, aber das gilt auch auf internationaler Bühne. Nach sieben Jahren wieder im Endspiel des Europapokals zu stehen, ist toll für diesen Klub."