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Gewinner kommt aus Portugal

Der portugiesische Meister FC Porto und der SC Braga bestreiten das Finale der UEFA Europa League in Dublin, doch wie UEFA.com festgestellt hat, sind Endspiele mit Teams aus ein und demselben Land keine Seltenheit.

Sevilla FC konnte den UEFA-Pokal zweimal hintereinander gewinnen
Sevilla FC konnte den UEFA-Pokal zweimal hintereinander gewinnen ©Getty Images

Im Endspiel der UEFA Europa League 2010/11 kommt es zu einem rein portugiesischen Duell, erstmals überhaupt in einem Europapokalfinale. Der portugiesische Meister FC Porto trifft am 18. Mai in Dublin auf den SC Braga. Andere Länder hatten im UEFA-Pokal schon öfter das Vergnügen, insgesamt sieben Finals wurden von Teams eines Verbandes bestritten. UEFA.com wirft für Sie einen Blick zurück.

1971/72
Wolverhampton Wanderers FC - Tottenham Hotspur FC 1:2
Tottenham Hotspur FC - Wolverhampton Wanderers FC 1:1
(Tottenham siegt insgesamt mit 3:2)
Im ersten Endspiel des UEFA-Pokals kam es zu einem rein englischen Duell. Martin Chivers war im Hinspiel für die Spurs zweimal erfolgreich, im Rückspiel bewahrte Torhüter Pat Jennings Tottenham vor einer negativen Überraschung.

1979/80
VfL Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt 3:2
Eintracht Frankfurt - VfL Borussia Mönchengladbach 1:0
(Gesamt: 3:3, Frankfurt siegt dank der Auswärtstorregel)
Im Halbfinale standen diesmal vier deutsche Teams, im Endspiel galt Mönchengladbach mit dem jungen Lothar Matthäus als Favorit, auch wenn das Heimspiel nur knapp gewonnen wurde. In Frankfurt sorgte dann der 19-jährige Fred Schaub, der gerade eingewechselt worden war, kurz vor Schluss für eine große Überraschung.

1989/90 
Juventus - ACF Fiorentina 3:1
ACF Fiorentina - Juventus 0:0
(Juventus siegt insgesamt mit 3:1)
Juventus gewann seinen zweiten UEFA-Pokal gegen ein Team, in dem Roberto Baggio brillierte, der allerdings einen Monat später von Florenz nach Turin wechselte. Nach klarem Sieg in Turin verteidigte sich die Alte Dame im Rückspiel auf neutralem Platz in Avellino erfolgreich. Dennoch wurde Trainer Dino Zoff ein paar Tage später entlassen.

1990/91
FC Internazionale Milano - AS Roma 2:0
AS Roma - FC Internazionale Milano 1:0
(Inter siegt insgesamt mit 2:1)
Giovanni Trapattoni gewann mit Inter das zweite rein italienische Finale in Folge, Matthäus per Elfmeter und Nicola Berti hatten für einen klaren Erfolg im Hinspiel gesorgt. Im Rückspiel dominierte Rom, konnte aber nur durch den späteren Münchner Ruggiero Rizzitelli treffen.

1994/95
Parma FC - Juventus 1:0
Juventus - Parma FC 1:1
(Parma siegt insgesamt mit 2:1)
In seinem zweiten italienischen UEFA-Pokal-Finale - diesmal im Juve-Trikot - wurde Roberto Baggio allerdings von seinem Namensvetter Dino Baggio in den Schatten gestellt. Der Mittelfeldspieler von Parma erzielte das einzige Tor im Hinspiel und glich im Rückspiel die Führung Juves durch Gianluca Vialli aus.

1997/98
FC Internazionale Milano - S.S. Lazio 3:0
Für das von Sven-Göran Eriksson trainierte Lazio war es die einzige Europapokalniederlage der gesamten Saison. Im Pariser Parc des Princes brachte Iván Zamorano Inter im ersten Finale, das in einem Spiel entschieden wurde, schon nach fünf Minuten in Führung. Dann flog Matias Almeyda bei Lazio vom Platz und Javier Zanetti und Ronaldo sorgten für den klaren Endstand.

2006/07
Sevilla FC - RCD Espanyol 2:2
(Sevilla siegt im Elfmeterschießen mit 3:1)
Zum zweiten Mal in der langen Geschichte dieses Wettbewerbs konnte ein Team seinen Titel erfolgreich verteidigen. Vor Sevilla war dies Real Madrid CF 1985 und 1986 gelungen. Im Hampden Park von Glasgow war Andrés Palop mit drei gehaltenen Elfmetern Matchwinner für Sevilla.