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Baroš rettet Galatasaray

Obwohl er nicht vollständig fit war, konnte Milan Baroš zum Retter von Galatasaray AŞ avancieren, das 0:2 zu Hause gegen den FC Karpaty Lviv zurücklag. Deren Trainer Oleg Kononov bedauert nachher die Passivität seiner Elf.

Durchatmen ist angesagt für Milan Baroš (Galatasaray AŞ) - das ging gerade noch einmal gut...
Durchatmen ist angesagt für Milan Baroš (Galatasaray AŞ) - das ging gerade noch einmal gut... ©Getty Images

Als nur halbfitter Notnagel ins Spiel geworfen, avancierte Milan Baroš zum Retter für Galatasaray AŞ und verhinderte ein Desaster in der UEFA Europa League, indem er seiner Elf mit zwei Toren zu einem 2:2 zu Hause gegen den FC Karpaty Lviv verhalf.

Galatasaray lag bereits durch einen Treffer von Serhiy Kuznetsov (34.) hinten, als der 28-jährige Baroš von der Bank kam, und der tschechische Angreifer musste machtlos zusehen, wie Sergei Zenjov die Gästeführung verdoppelte. Nach der Halbzeitpause aber übernahmen die Türken das Kommando und Baroš machte sich mit zwei Treffern in Minute 59 und 86 zum Helden.

Karpatys Mittelfeldspieler Samson Godwin kam nicht umher, den Doppeltorschützen, der 2008 nach Stationen bei Liverpool FC, Aston Villa FC und Olympique Lyonnais zu Galatasaray kam, zu loben. "Baroš hat Galatasarays Spiel belebt", sagte er. "Er ist ein sehr guter Spieler. Wir hätten nicht so defensiv nach der Pause agieren sollen. Wir hätten das Spiel besser kontrollieren sollen, denn wir hatten gute Gegner gegen uns."

Der Trainer der ukrainischen Gäste, Oleg Kononov war der Meinung, ein merkwürdiges Spiel gesehen zu haben. "Es war komisch für Galatasaray", sagte er. "In der vorherigen Runde gingen sie 2:0 in Führung aber spielten am Ende 2:2. Dieses Mal war es umgekehrt. Wir müssen auf das zweite Spiel besser vorbereitet sein, denn jetzt wissen wir, wie gut sie wirklich sind. Wir wollten in der zweiten Halbzeit unseren Vorsprung nur verwalten und haben uns dann hinten reindrängen lassen."

Zwei Auswärtstore bedeuten aber auch, dass Karpaty immer noch im Vorteil ist, doch Galatasarays Trainer Rijkaard weiß, dass es viel schlimmer hätte sein können. "Karpaty hat sich gut angestellt", sagte er. "Meine Spieler waren zerstört, als sie 0:2 hinten lagen. Für die zweite Halbzeit hatte ich ihnen gesagt, dass sie aggressiver sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung sein sollten. Sie haben den Gegner unter Druck gesetzt, und dann sind wir zu zwei Toren gekommen." Am nächsten Donnerstag in Lviv wird sich nun entscheiden, wer in die nächste Runde einzieht.