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Ein holländisches Fußball-Fest

Beim UEFA-Pokal-Endspiel im Mai 2006 in Eindhoven wird sich zeigen, ob die Niederländer perfekte Gastgeber sind.

Im Mai wird sich wieder einmal zeigen, ob die Niederländer zu Recht als Meister der Organisation von großen Fußball-Festen gelten. Denn dann findet in Eindhoven das UEFA-Pokal-Endspiel 2006 statt.

Triumph der Heimelf
Als das letzte Mal ein UEFA-Pokal-Finale auf niederländischem Boden ausgetragen wurde, konnte sich auch eine holländische Mannschaft den Titel holen. 2002 triumphierte Feyenoord im eigenen Stadion De Kuip. Der PSV Eindhoven besticht diesmal in der UEFA Champions League mit fantastischen Leistungen, deshalb ist in dieser Saison ein Triumph der Heimmannschaft nicht möglich. Mit dem SC Heerenveen und AZ Alkmaar haben die Niederlande aber immer noch zwei Eisen im Feuer.

"Ein zufriedener Mann"
Auch wenn ein Heimsieg nicht selbstverständlich ist, kann der niederländische Fußball stolz darauf sein, ein so prestigeträchtiges Endspiel veranstalten zu dürfen. Der Generalsekretär des Niederländischen Fußballverbandes (KNVB), Harry Been, freut sich darüber, dass Eindhoven so eine Möglichkeit bekommen hat. "Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, bin ich ein zufriedener Mann", meinte er.

"Großartige Möglichkeit"
"Nach der Ausrichtung des Champions League-Endspiels 1998 in der Amsterdam Arena, der unvergesslichen UEFA EURO 2000™ zusammen mit Belgien und natürlich der FIFA-Juniorenweltmeisterschaft 2005 haben wir eine Menge Erfahrung." Er fügte hinzu: "Wir können in diesem Jahr wieder das UEFA-Pokal-Endspiel ausrichten und 2007 dann die UEFA-U21-Europameisterschaft."

"Schönes Stadion"
Zuerst liegt aber die ganze Konzentration auf dem Finale im Mai in Eindhoven, in einem der schönsten Stadien - wenn auch nicht in einem der größten - in Europa. "Für uns ist das wieder eine tolle Veranstaltung, die wir ausrichten dürfen", so Been. "Es ist besonders schön, dass diese Stadt und dieser Klub [der PSV] mit diesem Finale betraut wurden. Sowohl die Stadt als auch der Klub sind bereit dafür. Deshalb sollte man sie auch unterstützen. Sie verfügen über ein sehr schönes Stadion, und die Stadt ist auch absolut Fußball verrückt. Wir sind so stolz, dass wir ausgewählt worden sind."

"Enthusiastische Menschen"
Die Leidenschaft, die Been meinte, wurde auch von den Fußball-Verantwortlichen bemerkt. "Ich denke, das Geheimnis der Niederlande liegt im Enthusiasmus der Leute", sagte Been. "Wir haben immer volle Stadien, wir haben einen sehr guten Ruf im Fernsehen, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist, und wir machen bei der Organisation solcher Veranstaltungen fast keine Fehler. Und diese Mischung aus enthusiastischen Menschen in den Stadien, in Organisation geübten Städten und exzellenter Zusammenarbeit mit den Medien macht uns so erfolgreich."

"Wichtiger Faktor"
Michele Centenaro, UEFA-Direktor für Klubwettbewerbe, erklärte, dass die bisherigen Erfahrungen durchaus ein Vorteil für die Bewerbung von Eindhoven waren. "Die Erfahrung war ein sehr wichtiger Faktor. Und die Niederlande haben schon einige Veranstaltungen ausgerichtet und dabei immer ein exzellentes Produkt abgeliefert", sagte er.

"Kein Zufall"
"Im Hinblick auf das UEFA-Pokal-Endspiel sind wir genau im Zeitplan. Das ist ein weiteres Zeichen für die Qualität des Managements der niederländischen Klubs und des Verbandes", fügte er hinzu. "Es ist kein Zufall, dass sie auch mit der Ausrichtung der UEFA-U21-Europameisterschaft 2007 betraut wurden."

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