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Kämpfen wie die Löwen

Das fordert zumindest Crvena Zvezda-Präsident Dragan Stojković vor dem entscheidenden UEFA-Pokal-Gruppenspiel beim RC Strasbourg.

Die Hoffnungen von FK Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) auf das Weiterkommen im UEFA-Pokal hängen vor dem letzten Gruppenspiel beim RC Strasbourg heute Abend an einem seidenen Faden.

Straßburg weiter
Während die Franzosen ihren Platz in der Runde der letzten 32 durch zwei Siege und ein Unentschieden aus den ersten drei Spielen schon sicher haben, muss die Truppe von Trainer Walter Zenga in Straßburg gewinnen, um nach einer famosen Aufholjagd doch noch weiterzukommen. Das Team aus Belgrad schien schon chancenlos zu sein, nachdem es die ersten beiden Spiele in der Gruppe E verlor - zu Hause mit 1:2 gegen den FC Basel 1893 und mit 1:3 bei Tromsø IL. Doch nach dem 3:1-Sieg gegen AS Roma in ihrem letzten Spiel ist die Mannschaft von Roter Stern wieder im Rennen um die ersten drei Plätze.

"Eine zweite Chance"
"Das ist eine große Chance für meine Generation", sagte Stürmer Nikola Žigić. "Nach der verkorksten ersten Hälfte unserer UEFA-Pokal-Saison haben wir noch eine zweite Chance verdient. Wir werden für einen Sieg in Frankreich alles geben. Ich weiß, dass eine sehr schwere Aufgabe vor uns liegt, aber wir haben keine Wahl." Auch Zenga ist nach dem 4:1-Sieg des Tabellenführers von Serbien und Montenegro gegen den Liga-Konkurrenten FK Hajduk Kula zuversichtlich. "Ich bin Optimist", erklärte der ehemalige italienische Nationaltorwart.

Richtige Einstellung
"Das Spiel vom Samstag und die Stimmung im Training haben mir Zuversicht gegeben. Unser Sieg gegen die Roma und die Situation in der Gruppe haben zur Folge, dass wir immer noch die Chance haben, uns zu qualifizieren. Es ist an der Zeit, zu zeigen, dass wir in jeder Hinsicht ein starkes Team sind und unsere Fans an uns glauben können. Das würde zumindest für den Anfang reichen."

Geschwächte Mannschaft
Da Straßburg wohl mit einigen Ersatzspielern auflaufen wird, um einige Stammakteure für die schweren Aufgaben in der Ligue 1 zu schonen, könnte es für Roter Stern tatsächlich zu einem Sieg reichen. "Wir haben gehört, dass Straßburg ohne einige ihrer besten Spieler antreten wird", sagte Zenga. "Ich habe meinen Jungs dennoch mehrmals eingebläut, dass sie das nicht interessieren darf. Sie haben ihre Taktik, und wir haben unsere. Ich denke nur an mein Team."

Angriffsorientiert
"Ich habe nicht die Zeit, mir Gedanken darüber zu machen, was während deren Trainingseinheiten passiert", fügte er hinzu. "Wir werden so spielen, wie wir das immer tun. Das heißt, wir werden angreifen, aber auch voll konzentriert in der Abwehr zu Werke gehen. Wir können uns keine Fehler leisten. In Straßburg kämpfen wir darum, im Europapokal überwintern zu können. Das ist für uns eine große Herausforderung."

Mladanović kehrt zurück
Mittelfeldspieler Marko Perović und Stürmer Boban Stojanović sind verletzt, doch der Einsatz des serbisch-montenegrinischen Nationalspielers Dragan Mladanović trotz Kniebeschwerden wird dem Team Auftrieb geben. Geht es nach Klub-Präsident Dragan Stojković, könnten heute Helden geboren werden. "Auf dem Platz wird sich zeigen, ob wir Löwen sind oder nicht", tönte er. "Ich bin immer positiv eingestellt und optimistisch - es wird ein großer Tag werden für Roter Stern."