CSKA lässt Benficas Träume platzen

SL Benfica - PFC CSKA Moskva 1:1 (Gesamt 1:3)
Dank des Treffers von Sergei Ignashevich steht Moskau im Achtelfinale.

Mit einer disziplinierten Vorstellung hat sich PFC CSKA Moskva bei SL Benfica durchgesetzt und sich damit für das Achtelfinale des UEFA-Pokals qualifiziert.

Remis reicht aus
Kurz nach dem Seitenwechsel traf Sergei Ignashevich im Anschluss an einen Freistoß zur Führung und sorgte damit für eine Vorentscheidung, da die Russen das Hinspiel bereits mit 2:0 gewonnen hatten. Auch der Ausgleich von Azar Karadas konnte nichts mehr am Ausgang der Begegnung ändern.

Fyssas für Dos Santos
Obwohl Benfica vor einer Woche in Russland das Hinspiel bestimmt hatte, mussten sie mit leeren Händen die Heimreise antreten. Für die heutige Partie nahm Trainer Giovanni Trapattoni eine Veränderung vor und brachte den griechischen Verteidiger Panagiotis Fyssas für Manuel Dos Santos. Bei CSKA kehrte Yuri Zhirkov nach abgesessener Sperre zurück.

Erste Chance
Benfica begann offensiv und schnell wurde klar, dass die Hausherren unbedingt eine frühe Führung erzielen wollten. Es dauerte jedoch bis zur 15. Minute, ehe Manuel Fernandes die erste Chance für die Gastgeber hatte, die Torhüter Igor Akinfeev aber parieren konnte.

CSKA unter Druck
Benfica setzte die Gäste weiterhin unter Druck, doch die Russen kamen immer wieder durch Konter zu eigenen Chancen. In der 23. Minute schien nach Daniel Carvalhos Eigentor bereits die Vorentscheidung gefallen zu sein, allerdings erkannte der Schiedsrichter den Treffer aufgrund einer Abseitsstellung nicht an.

Solide Abwehr
In der Folgezeit rannte Benfica immer wieder auf das Tor der Gäste an, blieb aber jedes Mal an der kompakt stehenden Defensive von CSKA hängen. Frustriert versuchten sie es anschließend aus der Distanz, doch der glänzend parierende Akinfeev war jedes Mal auf dem Posten.

Wichtiges Auswärtstor
Kurz nach dem Wiederanpfiff mussten die Fans im Estádio da Luz schockiert mit ansehen, wie CSKA in Führung ging. Nachdem Evgeni Aldonin bei einem Freistoß mit einer Finte die komplette Defensive der Portugiesen verwirrt hatte, schnappte sich Ignashevich den Ball und hämmerte das Leder zum wichtigen Auswärtstreffer ins Netz.

Hoffnung keimt auf
Als das Spiel bereits verloren schien, setzte Trapattoni alles auf eine Karte und wechselte gleich drei Mal aus. Fünf Minuten später durfte er neue Hoffnung schöpfen, als Karadas eine Ecke von Petit per Kopf ins Netz beförderte.

CSKA hält dicht
Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt nur noch 25 Minuten zu spielen, und die Portugiesen hätten gleich drei Treffer erzielen müssen, um doch noch die nächste Runde zu erreichen. CSKA gab sich in der Defensive aber keine weitere Blöße und trifft nun im Achtelfinale auf FK Partizan. Benficas Traum, das Endspiel in Lissabon bestreiten zu können, fand damit ein jähes Ende.

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