Große Namen setzen sich durch

Zusammenfassung 2: Parma FC, S.S. Lazio und SL Benfica gehören zu den 40 Teams, die in die Gruppenphase eingezogen sind.

Die ehemaligen Europapokalsieger Parma FC, S.S. Lazio, SL Benfica und Feyenoord gehören zu den 40 Teams, die in die erstmals ausgetragene UEFA-Pokal-Gruppenphase eingezogen sind.

Parma torlos weiter
Parma, das den UEFA-Pokal in den 90er Jahren zwei Mal gewinnen konnte, musste dabei aber eine harte Nuss knacken, denn die Italiener hatten das Hinspiel gegen NK Maribor nur knapp mit 3:2 gewonnen. Doch das Team behielt im Rückspiel in Slowenien die Nerven und kam durch ein torloses Remis eine Runde weiter.

Udinese ausgeschieden
Parmas Serie A-Rivale Lazio setzte sich gegen den FC Metalurh Donetsk durch. Nach dem 3:0-Hinspielsieg in der Ukraine vor zwei Wochen gewann Lazio das Rückspiel mit dem gleichen Ergebnis. Fabio Liverani (2) und Roberto Muzzi erzielten in den ersten 25 Minuten die Tore. Dagegen schied Udinese Calcio im zweiten Jahr in Folge in der ersten Runde aus. Der eingewechselte Alberto traf zu Hause gegen Panionios NFC in der 82. Minute, dieser Treffer war aber zu wenig, um das 1:3 aus dem Rückspiel in Griechenland noch zu drehen.

Spanier erfolgreich
Für die spanischen Mannschaften war es ein erfolgreicher Abend. Neben Sevilla FC und Real Zaragoza zogen auch Athletic Club Bilbao und Villarreal CF in die Gruppenphase ein. Athletic hatte das Hinspiel in der Türkei bei Trabzonspor mit 2:3 verloren, doch nach fünf Minuten schoss Santiago Ezquerro die Basken im Rückspiel in Führung, ehe Francisco Yeste nach einer Stunde den 4:3-Gesamterfolg seines Teams perfekt machte.

Villarreal souverän weiter
Villarreal hatte sich letzte Saison via UEFA Intertoto Cup für den Wettbewerb qualifiziert und war anschließend bis ins Halbfinale vorgestoßen. Auch diesen Sommer konnte man sich über den "Strohhalmcup" qualifizieren, ein 3:0-Heimsieg gegen den schwedischen Vertreter Hammarby sorgte nun für einen 5:1-Erfolg in der Addition und den Einzug in die Gruppenphase. Gästetorwart Ante Covic wurde nach einer Stunde vom Platz gestellt, bis zu diesem Zeitpunkt führte Villarreal nach Treffern von Antonio Guayre und Hector Font mit 2:0. Teenager Santiago Cazorla setzte in der 86. Minute den Schlusspunkt.

Siege für Benfica und Feyenoord
Zwei Teams, die bereits den Pokal der europäischen Meistervereine gewinnen konnten, kamen locker weiter. SL Benfica feierte nach dem 3:0 im Hinspiel einen 2:0-Sieg über FK Dukla Banská Bystrica. Zlatko Zahovic und Nuno Gomes trafen in den ersten 17 Minuten. Feyenoord hatte das Hinspiel gegen den norwegischen Vertreter Odd Grenland mit 1:0 gewonnen und setzte sich in Addition mit 4:1 durch.

Utrecht im Glück
Neben Feyenoord hat auch Eredivisie-Konkurrent FC Utrecht die Gruppenphase erreicht - vor allem dank des 4:0-Erfolges im Hinspiel gegen Djurgårdens IF. Der schwedische Meister von 2003 konnte das Rückspiel vor heimischer Kulisse mit 3:0 gewinnen. Andreas Johansson in der dritten Minute und Tobias Hysén mit zwei Treffern waren die Torschützen, dennoch reichte es nicht zum Weiterkommen.

AEK in letzter Minute
Weitere berühmte Namen in der Gruppenphase sind Club Brugge KV und AEK Athens FC. Brügge hatte das Hinspiel gegen den französischen Zweitligisten LB Châteauroux mit 4:0 gewonnen. Kamel Chafni erzielte im Rückspiel das erste Tor seines Teams auf europäischer Bühne, dennoch gewannen die belgischen Gäste mit 2:1. AEK hatte vor 14 Tagen in Slowenien bei NK Gorica ein 1:1 erkämpft. Alessandro Soares sorgte im Rückspiel mit seinem Tor in letzter Minute für einen 1:0-Erfolg der Griechen, die damit weiter kamen.

Middlesbrough weiter im Rennen
Der FC Basel 1893 warf den russischen Vertreter FC Terek Grozny aus dem Rennen, Julio Rossi und Kléber schossen den Schweizer Meister zu einem 2:0-Heimsieg, insgesamt behielt Basel mit 3:1 die Oberhand. Middlesbrough FC, Gewinner des englischen Ligapokals, ist ebenfalls weiter im Rennen. Nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel erreichten die Engländer trotz eines Platzverweises ein 1:1 beim tschechischen Meister FC Baník Ostrava.