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UEFA Conference League 2025/26: Alle Gewinner der Performance der Woche

Wir würdigen jede Performance der Woche der UEFA Conference League 2025/26.

Strasbourg zeigte gegen Mainz eine herausragende Leistung
Strasbourg zeigte gegen Mainz eine herausragende Leistung UEFA via Getty Images

Spannende Duelle und starke Ergebnisse rücken aufstrebende Talente und Teams in den Fokus der UEFA Conference League.

Die beeindruckendste Mannschaftsleistung jedes Spieltags wird in der Abstimmung zur Performance der Woche, präsentiert von Laufenn, geehrt – große Überraschungen, Rekordsiege und Triumphe von Teams, die vom Titel träumen.

Hier gibt es alle Gewinner der Performance der Woche.

Performance der Woche

Spieltag 1: AEK Larnaca - AZ Alkmaar 4:0

Nachdem AEK Larnaca in der Spielzeit 2022/23 das Achtelfinale der Conference League erreicht hatte, feierte der Verein eine triumphale Rückkehr in dieses Turnier, indem er den Halbfinalisten von damals, AZ Alkmaar, mit einer beeindruckenden Offensivleistung in Zypern klar besiegte.

Nachdem Alexandre Penetra von AZ früh vom Platz gestellt worden war, nutzte der Gastgeber die Überzahl voll aus: Waldo Rubio schoss in der 25. Minute aus kurzer Distanz das 1:0, bevor Riad Bajić nach der Pause per Kopf das 2:0 erzielte. Der Flachschuss von Đorđe Ivanović und der fulminante Treffer von Marcus Rohdén rundeten den Sieg ab.

Highlights: AEK Larnaca - AZ Alkmaar 4:0

Spieltag 2: Lincoln Red Imps - Lech Poznań 2:1 

Die Lincoln Red Imps verloren 2021/22 alle sechs Spiele in ihrer ersten Conference-League-Saison mit einem Gesamtergebnis von 2:17 und mussten bei ihrem Start in die zweite Ligaphase nach einer 0:5-Niederlage bei Zrinjski befürchten, dass noch Schlimmeres bevorstand.

Die Tore von Kike Gómez und Christian Rutjens sicherten der Mannschaft aus Gibraltar gegen Lech Poznań jedoch am 2. Spieltag den ersten Sieg in der Ligaphase. "Es war ein magischer Abend", sagte Rutjens, der in der 88. Minute den Siegtreffer per Kopf erzielte. "Ich bin stolz auf jeden einzelnen meiner Mannschaftskameraden. Das zeigt, dass wir unser Spiel verbessern können, dass wir kämpfen und unsere Ziele erreichen können."

Highlights: L. Red Imps - Lech Poznań 2:1

Spieltag 3: Mainz - Fiorentina 2:1

Jaesung Lee erzielte tief in der Nachspielzeit den Siegtreffer, als Mainz einen Rückstand drehte und die Fiorentina besiegte. Damit blieb Mainz ohne Punktverlust und bescherte den Viola ihre erste Niederlage in dieser Saison. Die Gäste gingen in der Mainz Arena durch Simon Sohm in der 16. Minute in Führung, verloren diese jedoch in der zweiten Halbzeit wieder, weil sie, wie der Torschütze sagte, "in den entscheidenden Momenten nicht gut genug waren".

Benedict Hollerbach sorgte in der zweiten Halbzeit für den ersten dieser entscheidenden Momente, als er in der 68. Minute den Ausgleich erzielte, bevor Lee in der fünften Minute der Nachspielzeit eine Flanke von Kaishu Sano verwertete. Der Matchwinner sprach von einem "wunderbaren" Gefühl, während Trainer Bo Henriksen die Charakterstärke seiner Mannschaft lobte: "Ich bin sehr stolz darauf, wie wir in der zweiten Halbzeit zurückgekommen sind. Ich bin stolz auf den Mut, die Kraft und die Energie, die wir gezeigt haben."

Highlights: Mainz - Fiorentina 2:1

Spieltag 4: Fiorentina - AEK Athen 0:1

Der neue Trainer Paolo Vanoli konnte in seinen ersten beiden Spielen als Trainer der Fiorentina zwei ansprechende Unentschieden in der Serie A verbuchen, doch seine Erfolgsserie setzte sich in den europäischen Wettbewerben nicht fort, da AEK Athen in Florenz durch einen Treffer von Mijat Gaćinović in der 35. Minute zum Auswärtssieg kam. Die Gäste hatten zeitweise Glück, verteidigten jedoch entschlossen und blieben bei Kontern gefährlich.

"Wir haben von Beginn an hoch gepresst und sie unter Druck gesetzt", sagte Torhüter Thomas Strakosha. "[Fiorentina] war bei Ecken gefährlich, aber wir haben solide verteidigt und den Sieg verdient." Torschütze Gaćinović fügte hinzu: "Wir haben hart gearbeitet, um uns auf dieses Spiel vorzubereiten. Es ist nicht einfach, gegen eine Mannschaft wie Fiorentina sowohl offensiv als auch defensiv Bestleistungen zu zeigen, aber ich glaube, dass wir heute unseren Matchplan perfekt umgesetzt haben."

Highlights: Fiorentina - AEK Athen 0:1

Spieltag 5: Shkëndija - Slovan Bratislava 2:0

Mit dem Sieg gegen Slovan steht fest, dass der nordmazedonische Meister Shkëndija die Ligaphase zuhause ungeschlagen beendet (2S 1U) und Hoffnungen auf die K.-o.-Phase hat. "Wir überwintern noch nicht sicher in Europa", sagte Trainer Jeton Beqiri. "Aber ich bin zuversichtlich."

Sein Optimismus hat guten Grund, wenn man auf den souveränen Sieg gegen Slovan blickt. Liridon Latifi köpfte nach 33 Minuten einen Eckball von Kenan Bajrić ins eigene Netz, bevor Linksverteidiger Ronaldo Webster in der Nachspielzeit der ersten Hälfte Sebastjan Spahiu zum zweiten Treffer bediente. Nach der Pause ließ es Shkëndija ruhiger angehen. "Das war eine sehr gute Leistung", sagte Beqiri. Dem kann man kaum widersprechen.

Highlights: Shkëndija - S. Bratislava 2:0

Spieltag 6: Lausanne-Sport - Fiorentina 1:0

Lausanne-Sport sicherte sich seinen Platz in der K.o.-Phase mit Stil, nachdem Gabriel Siguas Treffer in der 58. Minute den Sieg gegen den zweimaligen Finalisten Fiorentina sicherte. "Sie haben in der ersten Halbzeit gesehen, dass es möglich ist, Fiorentina zu schlagen und nicht nur auf ihrem Niveau zu spielen, sondern sogar ein bisschen besser", strahlte Trainer Peter Zeidler nach dem Abpfiff.

Die Schweizer hatten in acht vorherigen Begegnungen noch nie gegen eine italienische Mannschaft gewonnen, was den Sieg und Platz 9 in der Abschlusstabelle umso schöner machte. Zeidlers Schützlinge beendeten die Saison mit einer Bilanz von drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage.

Play-offs der K.-o.-Phase, Hinspiele: Noah - AZ Alkmaar 1:0

Als erster armenischer Klub, der die K.-o.-Phase eines UEFA-Klubwettbewerbs erreicht, hätte es Noah gegen AZ sehr vorsichtig angehen können. Stattdessen starteten sie optimistisch und auch wenn sie den Ball abgeben mussten (30% zu AZs 70%), arbeiteten die defensiv hart und waren offensiv effektiv.

Jeroen Zoet musste in der ersten Halbzeit einen Kopfball von der Linie kratzen und hatte keine Chance, als Hovhannes Hambardzumyan einen traumhaften Distanztreffer in der 53. Minute erzielte. "Ich habe keinen Sieg versprochen, aber ich habe versprochen, dass jeder stolz auf die Mannschaft sein würde", sagte Trainer Sandro Perković. "Ich glaube, dass nach diesem Spiel alle Armenier stolz auf unser Team sein können."

Highlights: Noah - AZ Alkmaar 1:0

Play-offs der K.-o.-Phase, Rückspiele: Rijeka - Omonoia 3:1

Obwohl Rijeka früh im Spiel in Rückstand geriet, schaffte es die Kroaten dank einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit ins Achtelfinale. Nachdem sie vor der Pause nur sechs Ballkontakte im gegnerischen Strafraum verzeichnet hatten, waren es in der zweiten Halbzeit 21, was ihren zunehmenden ausgeübten Druck widerspiegelte. Toni Fruk erzielte einen Doppelpack und Daniel Adu-Adjei steuerte das dritte Tor bei, als die Gastgeber mit einer starken Abwehrleistung die Offensive von Omonoia in Schach hielten.

Highlights: Rijeka - Omonoia 3:1

Achtelfinale, Hinspiele: Celje - AEK Athen 0:4

Nachdem er in der Ligaphase der diesjährigen Europa League vier Treffer für Ferencváros erzielt hatte, brachte Barnabás Varga AEK Athen bei seinem Debüt in der Conference League bereits nach drei Minuten in Führung. Zur Pause lag Celje bereits 0:3 zurück, später fiel noch ein vierter Treffer, und das Ergebnis hätte sogar noch deutlicher ausfallen können.

Marko Nikolić wird in den griechischen Medien seit seinem Amtsantritt im Sommer hoch gelobt. Unter dem Serben führt AEK derzeit die heimische Liga an. Seine Ansprüche sind entsprechend hoch: "Wir haben viele Chancen herausgespielt und vergeben, um noch mehr Tore zu erzielen und unser Weiterkommen praktisch zu besiegeln", sagte er nach dem Spiel.

UECL - Laufenn - Performance of The Week - Round of 16, 1st Leg - AEK Athens

Achtelfinale, Rückspiele: AEK Larnaca - Crystal Palace 1:2

Ismaïla Sarr erzielte in Zypern in der ersten Halbzeit einen Treffer und dann in der Verlängerung den Siegtor, was ihm das Lob seines Teamkollegen Adam Wharton einbrachte, der über den senegalesischen Stürmer sagte: "Er ist in Topform. Er schießt viele Tore und liefert jede Menge Vorlagen. Er ist so schnell, dass es Wunder wirkt, wenn man hinter der Abwehr ein kleines bisschen Platz hat und er da ist." 

Nach einer überraschenden Heimniederlage gegen AEK Larnaca in der Ligaphase und dem 0:0 im Hinspiel stand die Mannschaft von Oliver Glasner unter großem Druck. Sie startete 91 Angriffe, kam zu 28 Torschüssen, konnte aber erst die entscheidende Führung erzielen, nachdem der Gastgeber in Unterzahl geraten war. Glasner bezeichnete dies als "eine enorme Leistung".

Highlights: AEK Larnaca - Crystal Palace 1:2 n.V.

Viertelfinale, Hinspiele: Crystal Palace - Fiorentina 3:0

Gegen eine Mannschaft, die bereits zweimal das Finale dieses Wettbewerbs erreicht hat und unter Paolo Vanoli einen Aufwärtstrend verzeichnet, zeigte Palace die vielleicht beste Leistung der Saison. Jean-Philippe Mateta brachte die Gastgeber per Elfmeter in Führung, Tyrick Mitchell erzielte nach einem Abpraller das 2:0. Die Fiorentina gab sich nicht auf, doch die Eagles hielten stand, und Ismaïla Sarrs Kopfballtor in der Schlussphase verschaffte ihnen einen komfortablen Vorsprung für das Rückspiel in Italien.

Mit 17 Torschüssen gegenüber acht von Fiorentina war es eine souveräne Leistung der Mannschaft von Oliver Glasner. "Es beginnt bei den Stürmern, und dann haben wir unsere klaren Spielmuster", erklärte der Trainer. "Wenn sie lange Bälle spielten, waren wir körperlich sehr überlegen, was gegen [Roberto] Piccoli nicht so einfach ist. Auch bei den zweiten Bällen waren wir sehr stark." Diese Dominanz zeigte sich auch in den Zahlen: Crystal Palace gewann 56% der Zweikämpfe, 58% der Luftduelle und eroberte 39 Bälle zurück. Mateta jedenfalls freute sich sehr darüber, dass Palace in Bestform war: "Ich und die Mannschaft wollen jedes Mal besser werden. Ich weiß, dass es heute ein fantastisches Spiel war, aber im nächsten wollen wir noch mehr."

Highlights: Crystal Palace - Fiorentina 3:0

Viertelfinale, Rückspiel: Strasbourg - Mainz 4:0

Mainz hatte nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel eine Reaktion erwartet, doch die Wucht von Gary O'Neils Mannschaft im Rückspiel – und die Leidenschaft der Fans – waren überwältigend. Präzise Pässe, entschlossenes Abschlussverhalten, 40% der Schüsse der Franzosen landeten im Tor: Es war ein unvergesslicher Abend im Stade de La Meinau, und selbst ein verschossener Elfmeter beim Stand von 2:0 konnte den Elan von Strasbourg nicht bremsen.

"Wir wussten, dass wir das schaffen können, aber wenn es dann tatsächlich passiert, ist das eine ganze Menge zu verdauen", räumte Stürmer Martial Godo ein. O’Neil fügte hinzu: "Die Spieler haben es verdient. Man hat gesehen, dass sie alles gegeben haben. Wir hatten verletzte und kranke Spieler. Wir mussten alles geben, um über die Ziellinie zu kommen, und genau das ist manchmal nötig, um im Fußball etwas zu erreichen."

Highlights: Strasbourg - Mainz 4:0