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Anti-Doping-Programm voll auf Kurs

Beim 6. Medizinischen Symposium der UEFA in Madrid drehte sich in diesen Tagen fast alles um das Anti-Doping-Programm des europäischen Fußballdachverbandes.

Der Kampf gegen das Doping genießt bei der UEFA oberste Priorität
Der Kampf gegen das Doping genießt bei der UEFA oberste Priorität ©Sportsfile

Beim 6. Medizinischen Symposium der UEFA in Madrid drehte sich in diesen Tagen fast alles um das Anti-Doping-Programm des europäischen Fußballdachverbandes.

Schon immer genoss der Kampf gegen das Doping bei der UEFA oberste Priorität, wie zahlreiche Tests auch außerhalb der Wettkampfzeit, Bluttests und die “Whereabouts“-Regeln unterstreichen. Auch 2014 wird die UEFA dieses Programm in enger Abstimmung mit ihren Partnern wie den nationalen Anti-Doping-Agenturen, bei der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akkreditierten Laboratorien und der WADA selbst fortführen.

Zusätzlich wird die UEFA in den kommenden Monaten die Ergebnisse der in Zusammenarbeit mit dem WADA-Labor in Lausanne durchgeführten Steroid-Profil-Studie vorstellen.

Diese Studie analysiert die Steroid-Profile von nahezu 900 Spielern, die seit 2008 zumindest dreimal im Rahmen von UEFA-Wettbewerben getestet worden sind. Obwohl die Ergebnisse anonym sind und nicht als Grundlage etwaiger Dopingprozesse dienen sollen, liefern sie doch einzigartige Informationen hinsichtlich einer möglichen Verwendung von Steroiden im europäischen Fußball.

Das von der UEFA entworfene Urin- und Bluttestprogramm wird auch weiterhin in allen Wettbewerben durchgeführt werden, um Spieler abzuschrecken oder gegebenenfalls ihren Betrug aufzudecken. Ziel all dieser Aktionen ist es, jedweden möglichen Betrug zu verhindern, damit in den UEFA-Turnieren und -Spielen der Gedanke des Fair Play vorherrscht. Das UEFA-Programm soll dazu entscheidend beitragen.

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