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Deutschland und Frankreich im dritten Finale

Deutschland hat am Freitag die Chance, als erstes Team zum dritten Mal die UEFA-U17-Europameisterschaft für Frauen zu gewinnen, Frankreich will sich nach zwei vorherigen Finalniederlagen diesmal durchsetzen.

Deutschland will den dritten Titel
Deutschland will den dritten Titel ©Sportsfile

Deutschland und Frankreich stehen beide zum dritten Mal in fünf Jahren in einem Finale der UEFA-U17-Europameisterschaft für Frauen in Nyon - dennoch haben beide nicht viel gemeinsam.

Während Deutschland den Titel in den Jahren 2008 und 2009 gewinnen konnte und am Dienstag Dänemark nach zwei vorangegangenen Halbfinalpleiten endlich wieder besiegte, wurde Frankreich im Jahr 2008 von Deutschland und im letzten Jahr von Spanien geschlagen. Das war gleichzeitig das erste Mal, dass Frankreich gegen ein anderes Team als Deutschland verlor.

Deutschlands Trainerin Anouschka Bernhard und ihr Gegenüber Francisco Rubio haben jedenfalls großen Respekt vor dem Spiel am Freitag. "Deutschland ist immer das Maß aller Dinge an so einem Punkt", so Rubio, dessen Team den Gastgeber aus der Schweiz im Halbfinale mit 5:1 besiegt hatte. 

"Dennoch haben wir sie letztes Jahr im Halbfinale im Elfmeterschießen im vierten Versuch endlich besiegen können. Wenn wir etwas Freiheiten haben, können wir am Freitag ein gutes Spiel aufziehen."

Bernhard, deren Team die Däninnen mit 2:0 besiegte, meinte gegenüber UEFA.com: "Frankreich ist ein tolles Team. Sie haben so viele gute Spielerinnen, vor allem Sandie Toletti und Laura Blanchard im Mittelfeld. Sie sind richtig gut. Doch im Fußball steht es anfangs immer 0:0, wir werden also sehen, was passiert."

Bei Frankreich sind Margaux Leconte und Léa Declercq noch fraglich. "Margaux und Léa sind sehr wichtig für uns, ich hoffe sie können dabei sein", so Rubio. "Aber wir haben einen guten Kader und können es auch ohne sie schaffen."

Kadidiatou Diani, Toletti und Declercq trafen bereits im letzten Jahr auf Deutschland und setzten sich in einem nervenaufreibenden Halbfinale mit 6:5 im Elfmeterschießen durch. Bei Deutschland ist dagegen nur noch Sara Däbritz übrig und sie hofft natürlich auf etwas mehr Glück als 2011.

"Wir respektieren Frankreich und das Spiel gegen Dänemark war beeindruckend", so die Stürmerin. "Es wird nicht einfach, aber wir können gewinnen. Letztes Jahr lief es etwas unglücklich, aber wir hoffen, dass wir sie nun schlagen können."