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UEFA Women's EURO 2022 - Tagesvorschau: Was uns am Samstag erwartet

Ein Gruppenspiel, das auch einem Finale gut zu Gesicht stehen würde und der erste Auftritt der Eidgenössinnen - der Samstag hält zwei hochinteressante Partien aus der Gruppe C für uns bereit.

Schweden, die Niederlande, Portugal und die Schweiz starten am Samstag in die EURO
Schweden, die Niederlande, Portugal und die Schweiz starten am Samstag in die EURO UEFA

Die vielleicht schwierigste Gruppe bei dieser UEFA Women's EURO 2022 bietet am Samstag an der Bramall Lane das Duell zwischen Titelverteidiger Niederlande und Mitfavorit Schweden. Schon ein paar Stunden zuvor stehen sich mit Portugal und der Schweiz zwei Teams gegenüber, die sich ebenfalls Hoffnungen machen dürfen, bei diesem Turnier weit zu kommen.

18 Uhr MEZ: Portugal - Schweiz (Gruppe C, Wigan & Leigh)

Im Porträt: Schweiz

Beide Teams debütierten vor fünf Jahren bei einer EURO-Endrunde und beide scheiterten nur hauchdünn daran, die K.o.-Runde zu erreichen. Dieses Jahr schien Portugal nach dem Aus in den Play-offs gegen Russland eigentlich schon aus dem Rennen, durfte jedoch durch die Qualifikation der Russinnen doch noch an der Endrunde teilnehmen. Die Schweiz setzte sich in den Play-offs im Elfmeterschießen gegen Tschechien durch.

Angesichts der namhaften Gegner in dieser Gruppe stehen beide Teams schon in diesem Auftaktspiel unter Druck, eine Niederlage wäre wohl gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Aus. Die Schweiz kann mit Druck gut umgehen, wie sie in den Play-offs hinreichend bewiesen hat. Außerdem stehen mit Ana-Maria Crnogorčević, die mit Barcelona vor einem Jahr die UEFA Women's Champions League gewonnen hat, und Ramona Bachmann, aktueller Champions-League-Siegerin, zwei extrem erfahrene Spielerinnen im Kader. Hinzu kommt noch Trainer Nils Nielsen, der Dänemark 2017 ins Endspiel geführt hatte.

21 Uhr Niederlande - Schweden (Gruppe C, Sheffield)

Es würde wohl niemanden wundern, wenn sich diese beiden Teams am 31. Juli im Finale in Wembley erneut gegenüberstehen würden. Die Niederländerinnen holten 2017 vor eigenem Publikum den Titel und standen zwei Jahre später im WM-Finale. Schweden wurde damals Dritter und sicherte sich 2021 bei den olympischen Spielen die Silbermedaille.

Die Niederlande setzen nach dem Abgang von Erfolgstrainerin Sarina Wiegman auf den Engländer Mark Parsons, angeführt wird der bärenstarke Kader von Vivianne Miedema, seit Jahren eine der besten Spielerinnen der Welt. Bei der EURO 2017 setzte man sich im Viertelfinale ebenso gegen Schweden durch wie 2019 im WM-Halbfinale. Star der Skandinavierinnen ist Stina Blackstenius, die bei Arsenal übrigens bestens mit Miedema harmoniert.