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Da Mbabi heiß aufs Finale

Auf dem Spielfeld weiß man nie so recht, was Célia Okoyino da Mbabi als nächstes anstellt. Doch auch abseits des Platzes ist die 21-jährige dynamische Stürmerin immer für eine Überraschung gut.

Célia Okoyino da Mbabi will auch im Finale gegen England Grund zum Jubel haben
Célia Okoyino da Mbabi will auch im Finale gegen England Grund zum Jubel haben ©Getty Images

Auf dem Spielfeld weiß man nie so recht, was Célia Okoyino da Mbabi als nächstes anstellt. Doch auch abseits des Platzes ist die 21-jährige dynamische Stürmerin immer für eine Überraschung gut, so auch bei einem Pressegespräch vor dem Finale der UEFA WOMEN'S EURO 2009™ am heutigen Donnerstag im Olympiastadion von Helsinki.

Socken von der Schwester
"Ich habe meiner Schwester ein Paar Socken geklaut, die ich unter meinen Stutzen trage und ich habe auch einen kleinen Glücksbringer von einem Freund, ein selbst gepflücktes Kleeblatt", verriet sie. Frei nach dem Motto "Tue immer etwas Unerwartetes" hat sich Da Mbabi ihren Weg zurück in die deutsche Auswahl gekämpft, die gegen England zum fünften Mal in Folge Europameister werden könnte.

Wichtiges Tor gegen Norwegen
Als Einwechselspielerin erzielte sie im Halbfinale per Kopf den so wichtigen Treffer zum 2:1, nachdem sich die deutsche Elf zuvor bis zum Ausgleich von Simone Laudehr eine Stunde lang vergeblich bemüht hatte, die norwegische Defensive zu knacken. "Wir wussten immer, dass wir noch gewinnen können, wenn nötig nach 120 Minuten, dafür haben wir in der Vorbereitung hart gearbeitet."

Erstes großes Finale
Die Spielerin des SC 07 Bad Neuenahr ist immer noch eine der Jüngsten im Team, muss deswegen ihren Teamkolleginnen vor dem Spiel schon mal die Wasserflaschen reichen. Doch das hat die pfeilschnelle, unkonventionelle Offensivkraft nicht daran gehindert, in diesem Turnier eine Kostprobe ihres Könnens abzuliefern. "Für mich ist es etwas ganz Besonderes, das Finale erreicht zu haben, denn bei den Olympischen Spielen sind wir ja im Halbfinale ausgeschieden. Das ist mein erstes große Finale, ich freue mich schon sehr darauf."

Aufgepasst auf England
Über Finalgegner England sagt sie: "Für England wäre es wahrscheinlich das Größte, Deutschland in einem Finale zu schlagen, sie werden alles dafür tun, wir müssen also gewappnet sein. Sie haben ein starkes Team mit technisch starken Einzelspielerinnen, sie werden hoch motiviert sein und alles geben."

Tolle Atmosphäre
Da Mbabi lobt die Atmosphäre im deutschen Team. "Als junge Spielerin hat man überhaupt keine Akzeptanzprobleme. Es ist ganz egal, ob man jung oder alt ist. Beim Essen sitzen zum Beispiel immer ganz verschiedene Teamkolleginnen neben einem. Ich bin jetzt seit vier oder fünf Jahren dabei und fühle ich hier extrem wohl."

Noch mehr Selbstvertrauen
Die Tochter einer französischen Mutter und eines kamerunischen Vaters ist zuversichtlich, dass Deutschland gegenüber England einen kleinen Vorteil hat. "Es war psychologisch wichtig, dass wir im Halbfinale aus einem Rückstand noch einen Erfolg gemacht haben, obwohl wir eine schlechte erste Halbzeit gespielt haben. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir den Schalter umgelegt und das Spiel noch gewonnen. Das hat uns noch einmal zusätzlich Selbstvertrauen gegeben."

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