U21-Trainer erwarten schwere letzte Hürde

Der niederländische U21-Trainer Cor Pot sprach für viele seiner Kollegen, als er nach der Play-off-Auslosung sagte: "Alle 14 Mannschaften sind stark, sonst wären sie gar nicht hier."

Hakan Ericson gewann mit Schweden die Qualifikationsgruppe und darf als "Belohnung" nun gegen den viermaligen Sieger Italien ran
Hakan Ericson gewann mit Schweden die Qualifikationsgruppe und darf als "Belohnung" nun gegen den viermaligen Sieger Italien ran ©Sportsfile

Nach einer schwierigen Qualifikation stehen 14 Teams kurz vor dem Ziel: Um bei der UEFA-U21-Europameisterschaft aber tatsächlich dabei zu sein, wartet für alle in der Play-off-Runde noch eine sehr knifflige Aufgabe. 

Ein Gruppensieg in der Qualifikation reicht nicht, um das Ticket für die Endrunde zu lösen. Jedes Team, mit Ausnahme von Gastgeber Israel, muss sich nochmals in den Play-offs beweisen. Für Titelverteidiger Spanien geht es nun gegen Dänemark und Trainer Julen Lopetegui warnt: "Ich bin mir sicher, dass Dänemark eine kampferprobte Mannschaft aufstellen wird, die sehr organisiert ist und viele talentierte Spieler hat."

Bei der Auslosung wurden die 14 Mannschaften basierend auf ihrem Koeffizienten in zwei Lostöpfe verteilt und so gibt es drei Begegnungen, in denen Gruppensieger aufeinandertreffen. Schwedens Trainer Hakan Ericson sagte über den kommenden Gegner Italien: "Jede Mannschaft aus Topf A wäre schwierig geworden. Wir haben 2011 ein Freundschaftsspiel gegen Italien bestritten. Damals waren sie uns zwei Schritte voraus, unser Ziel ist es jetzt, ebenbürtig zu sein. Es liegt an uns, dies zu zeigen."

Die Partien finden am 12. und 16. Oktober statt, jedoch wurde jetzt schon festgelegt, wer zuerst Heimrecht hat. Die Niederlande trifft auf die Slowakei und Trainer Cor Pot sieht zumindest einen Vorteil für seine Elftal: "Ich bin sehr glücklich, dass wir zuerst auswärts spielen. Ich weiß nichts über die Slowakei also müssen wir uns DVDs anschauen. Alle 14 Mannschaften sind stark, sonst wären sie gar nicht hier."

Als Finalist von 2011 geht die Schweiz sicher nicht als krasser Außenseiter in das Duell mit Deutschland, schließlich waren auch die letzten Partien auf diesem Niveau immer hart umkämpft. "Wir haben uns qualifiziert, auch wenn wir eine der stärksten Teams in Europa in unserer Gruppe hatten", so der Schweizer Trainer Pierluigi Tami. "Dies bedeutet, dass wir stolz sein dürfen und für kommende Aufgaben viel Selbstvertrauen haben. Jetzt geht es wieder gegen eine große Mannschaft, aber wir haben uns in der Qualifikation verbessert."

"Ein Treffen mit der Schweiz ist für uns immer reizvoll", sagte Deutschlands Trainer Rainer Adrion. "In der Vergangenheit haben die Eidgenossen viele gute Jahrgänge bei den U-Teams gehabt. Natürlich hätten wir gerne das Rückspiel zu Hause gehabt und müssen nun beim Hinspiel ein gutes Ergebnis vorlegen. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir beide Duelle für uns entscheiden und uns für die EM qualifizieren können."

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