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Europa League: Freiburg historisch, Porto zu stark für Stuttgart

Freiburg steht zum ersten Mal im Viertelfinale der UEFA Europa League. Stuttgart scheitert an Porto.

Vincenzo Grifo bejubelt sein Tor zum 3:1
Vincenzo Grifo bejubelt sein Tor zum 3:1 AFP via Getty Images

Die Erfolgsserie des SC Freiburg geht auch gegen Genk weiter. Der VfB muss sich in Portugal geschlagen geben.

Wir fassen das Geschehen aus den Rückspielen zusammen.

Viertelfinale

Braga - Real Betis
Freiburg - Celta
Porto - Nottingham Forest
Bologna - Aston Villa

Freiburg - Genk 5:1 (Gesamt: 5:2)

Highlights: Freiburg - Genk 5:1

Freiburg steht erstmals in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale der Europa League. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel in Genk feierten die Breisgauer im eigenen Stadion ein wahres Schützenfest.

Matthias Ginter per Kopf und Igor Matanovic aus Nahdistanz hatten den Sportclub in der ersten halben Stunde auf Kurs gebracht, ehe Matte Smets kurz vor der Pause in der Addition beider Spiele ausglich.

Nach der Pause aber ging von den Belgiern kaum noch Gefahr aus. Die Freiburger indes konterten sich in einen Rausch. Vincenzo Grifo, der mit seinem 3:1 zum alleinigen Rekordtorschützen des SC aufstieg, sowie Yuito Suzuki und Maximilian Eggestein machten den Einzug ins Viertelfinale perfekt. Dort wartet der spanische Klub Celta.

Porto - Stuttgart 2:0 (Gesamt: 4:1)

Highlights: Porto - Stuttgart 2:0

Ein Traumtor von Victor Froholdt und die Glanzparaden von Torhüter Diogo Costa verhalfen Porto zu einem Aufeinandertreffen im Viertelfinale mit Nottingham Forest. Diogo Costa hatte bereits mehrere starke Rettungstaten gezeigt – darunter zwei gegen Chris Führich –, als William Gomes den Spielverlauf mit seinem Tor auf den Kopf stellte.

Nachdem sich Diogo Costa auch weiterhin auszeichnen konnte, schoss Froholdt den Ball brillant in den Winkel. Bei den Gästen aus Stuttgart wurde Nikolas Nartey in der Schlussphase noch des Feldes verwiesen.

Roma - Bologna 3:4 n.V. (Gesamt: 4:5)

Highlights: Roma - Bologna 3:4 n.V.

Evan N’Dicka glich mit einem Kopfball Jonathan Rowes Führungstreffer für Bologna aus, doch Federico Bernadeschis Elfmeter brachte die Rossoblù zur Halbzeit wieder in Führung.

Santiago Castros Treffer verschaffte Bologna einen Zwei-Tore-Vorsprung, doch Donyell Malens Elfmeter und Lorenzo Pellegrinis Treffer führten das Spiel in die Verlängerung, wo Nicolò Cambiaghis Treffer in der 111. Minute endgültig den Ausschlag zugunsten der Gäste gab.

Aston Villa - Lille 2:0 (Gesamt: 3:0)

Highlights: Aston Villa - Lille 2:0

Die langen Pässe von Torhüter Emiliano Martínez waren der Auslöser für die Konter in der zweiten Halbzeit, die zu den Toren von Villa führten. Lille drückte zunächst auf den Ausgleich in diesem Duell. Doch Martínez parierte einen Freistoß von Nabil Bentaleb.

Dann spielte der Argentinier einen langen Ball auf Jadon Sancho, der wiederum quer auf John McGinn ablegte, und der Schotte erhöhte die Gesamtführung für Villa. Ein weiterer Pass von Martínez war der Ausgangspunkt dafür, dass der eingewechselte Leon Bailey in der 86. Minute das zweite Tor für Villa erzielte.

Midtjylland - Nottingham Forest 1:2 (Gesamt: 2:2, Forest gewinnt 3:0 im Elfmeterschießen)

Highlights: Midtjylland - Nottingham Forest 1:2 n.V. (0:3 i.E.)

Nachdem Ryan Yates die Latte getroffen hatte, besorgte Nicolás Domínguez in der 41. Minute per Kopf den Ausgleich in diesem Duell für Forest. Nach der Pause traf Yates aus der Distanz, doch Martin Erlić glich nun mit seinem Treffer für die Dänen aus.

Morgan Gibbs-White, Ibrahim Sangaré und Neco Williams verwandelten dann im Elfmeterschießen, während Midtjylland leer ausging. Damit erreichte Forest das Viertelfinale, wie schon bei ihrer letzten Teilnahme an diesem Wettbewerb vor 30 Jahren.

Lyon - Celta 0:2 (Gesamt: 1:3 )

Highlights: Lyon - Celta 0:2

Lyon geriet nach dem Platzverweis von Moussa Niakhaté in der 19. Minute in Unterzahl und nach einer guten Stunde in Rückstand, als Javi Rueda (der vor sieben Tagen beim 1:1 in Vigo den Führungstreffer erzielt hatte) eine Hereingabe von Hugo Álvarez ins Tor lenkte.

Der eingewechselte Ferran Jutglà sicherte den Sieg in der Schlussphase mit einem überlegten Abschlzss, bevor Lyon nach Nicolás Tagliaficos Platzverweis in der letzten Minute Lyon nur noch zu neunt zu Ende spielen musste.

Real Betis - Panathinaikos 4:0 (Gesamt: 4:1)

Highlights: Real Betis - Panathinaikos 4:0

Real Betis hatte das Spiel voll im Griff und belohnte sich für den klaren Sieg gegen Panathinaikos mit dem erstmaligen Einzug ins Viertelfinale der Europa League und einem Duell mit Braga.

Aitor Ruibal glich im Gesamtstand nach acht Minuten aus, bevor Sofyan Amrabat in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus der Distanz traf. Cucho Hernández erzielte den dritten Treffer des Abends, bevor Antony mit einem cleveren Schuss, der vom Pfosten ins Tor prallte, den Schlusspunkt setzte.

Braga - Ferencváros 4:0 (Gesamt: 4:2)

Highlights: Braga - Ferencváros 4:0

Kapitän Ricardo Horta erzielte zwei Tore beim klaren Sieg von Braga, das damit den 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel wettmachte und souverän das Viertelfinale erreichte.

Die Gastgeber drehten das Duell innerhalb der ersten 35 Minuten im Estádio Municipal, wo Horta eine Flanke von Rodrigo Zalazar ins Tor schob, Florian Grillitsch von außerhalb des Strafraums traf und Gabri Martínez nach einem Solo erfolgreich war.

Acht Minuten nach der Pause verwandelte Horta dann eine Hereingabe von Grillitsch mit einem herrlichen Schuss ins Tor.

Termine der K.-o.-Phase in der Europa League

Viertelfinale: 9. & 16. April 2026
Halbfinale: 30. April & 7. Mai 2026
Finale: 20. Mai 2026 (Istanbul)

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