Europa League: Stuttgart und Freiburg im Hintertreffen
Donnerstag, 12. März 2026
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Beide deutschen Vertreter verlieren die Hinspiele im Achtelfinale der UEFA Europa League.
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Der VfB Stuttgart und der SC Freiburg müssen die Rückspiele gewinnen, um sich noch für das Viertelfinale zu qualifizieren.
Die Schwaben verloren zu Hause gegen Porto ebenso knapp wie die Badener in Genk. Wir fassen das Geschehen aus den Achtelfinal-Hinspielen zusammen.
Der zweimalige Europa-League-Sieger Porto verschaffte sich dank zweier Tore innerhalb von sechs Minuten in der ersten Halbzeit einen knappen Vorsprung in Stuttgart. Nachdem Gäste-Spieler William Gomes zunächst noch den Pfosten getroffen hatte, machten es später seine Teamkollegen besser.
Terem Moffis und Rodrigo Moras brachten Porto komfortabel in Führung, doch die Stuttgarter schlugen zurück. Sie erhöhten den Druck und verkürzten kurz vor der Pause durch Deniz Undavs schönem Tor aus der Drehung. Zum Ausgleich aber reichte es nicht mehr.
Die Belgier reisen nächste Woche mit einem knappen Vorsprung nach Deutschland, nachdem Zakaria El Ouahdi das einzige Tor des Hinspiels erzielt hatte. Nach einem Zusammenspiel mit Kapitän Bryan Heynen gelang dem marokkanischen Nationalspieler El Ouahdi das Tor des Tages mit einem kraftvollen Schuss aus spitzem Winkel.
Freiburg hatte Genk in der zweiten Halbzeit etwas besser im Griff. Die zweite Niederlage in dieser Europa-League-Saison konnten die Breisgauer allerdings nicht mehr verhindern.
Endricks Schuss aus der Distanz in der 87. Minute flutschte unter Celta-Torwart Ionuț Radu hindurch und bescherte der französischen Mannschaft noch ein Unentschieden. Lyon dominierte das Spiel, geriet jedoch nach 25 Minuten in Rückstand, als Javi Rueda eine Flanke von Williot Swedberg verwertete.
Endrick hatte kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause zwei gute Chancen, Steeve Kango traf aus der Distanz nur den Pfosten und Radu parierte einen Schuss von Roman Yaremchuk. Borja Iglesias von Celta wurde 35 Minuten vor Schluss vom Platz gestellt, und die Gastgeber konnten den Sieg in Unterzahl nicht mehr über die Zeit retten.
Nachdem er vor der Pause noch am glänzend reagierenden Mile Svilar gescheitert war, brachte Federico Bernardeschi Bologna in der 50. Minute in Führung. Der Torhüter der Roma war erneut zur Stelle, als Tommaso Pobega auf sein Tor zustürmte.
Die Gäste glichen durch den eingewechselten Lorenzo Pellegrini aus. Donyell Malen hätte das Spiel für die Mannschaft von Gian Piero Gasperini entscheiden können, doch Jhon Lucani lenkte seinen Schuss an den Pfosten, und Martin Vitík traf auf der anderen Seite mit einem Kopfball die Latte.
Ein großartiger Kopfball von Ollie Watkins bescherte Villa im siebten Versuch den ersten Sieg in Frankreich und verschaffte den Gästen einen knappen Vorsprung, den sie mit nach Birmingham nehmen können.
In der torlosen ersten Halbzeit vergab Morgan Rogers mehrere Möglichkeiten, und Romain Perraud stellte Emiliano Martínez auf der anderen Seite auf die Probe. Das entscheidende Tor fiel nach einer Stunde, als Emiliano Buendía einen langen Ball weiterleitete und Watkins Berke Özer im Tor der Gastgeber überwand.
Weitere Ergebnisse:
Panathinaikos - Real Betis 1:0
Nottingham Forest - Midtjylland 0:1
Rückspiele (Anstoß 21 Uhr, wenn nicht anders angegeben)
Mittwoch, 18. März
Braga - Ferencváros (16:30 Uhr MEZ)
Donnerstag, 19. März
Freiburg - Genk (18:45 Uhr MEZ)
Lyon - Celta (18:45 Uhr MEZ)
Midtjylland - Nottingham Forest (18:45 Uhr MEZ)
Aston Villa - Lille
Porto - Stuttgart
Real Betis - Panathinaikos
Roma - Bologna