Sevilla - Juventus 2:1 n.V. (Gesamt: 3:2): Spanier einmal mehr im Finale
Donnerstag, 18. Mai 2023
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Sevilla erreicht zum siebten Mal das Endspiel in diesem Wettbewerb.
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Sevilla ist einmal mehr seinem Ruf als Europa-League-Spezialist gerecht geworden und steht zum siebten Mal im Endspiel dieses Wettbewerbs.
Schlüsselmomente
65.: Vlahović bringt Juve in Front
71.: Suso gelingt der Ausgleich
95.: Lamela köpft den Siegtreffer
Spiel in Kürze
Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts und lieferten sich einen intensiven Fight. Die erste gute Chance gehörte nach einer Viertelstunde den Gästen. Nach einem Eckball kam Hinspiel-Torschütze Federico Gatti völlig frei zum Kopfball, doch Sevillas Keeper Bounou war auf dem Posten. Zehn Minuten später wurde es auf der Gegenseite brandgefährlich: Nach einer Rechtsflanke von Jesús Navas köpfte Lucas Ocampos aufs kurze Eck, doch Wojciech Szczęsny tauchte blitzschnell ab und kratzte das Leder von der Linie.
In der 27. Minute schnupperte Juve an der Führung, doch Ángel Di María lupfte den Ball frei vor Bounou klar rechts am Gehäuse vorbei. Vier Minuten später musste Szczęsny wieder eingreifen, entschärfte jedoch mit einer starken Flugeinlage einen Distanzschuss von Marcos Acuña. In der 34. Minute der nächste Hochkaräter, aber Juves Moise Kean traf nur den linken Pfosten.
Auch nach der Pause ging es hin und her: Zunächst scheiterte Youssef En-Nesyri in der 51. Minute per Kopf an Szczęsny, der eine Minute später auch gegen Bryan Gil zur Stelle war. In der 56. Minute machte sich dann Juve wieder bemerkbar und hatte Pech, dass Adrien Rabiot haarscharf rechts am Tor vorbeizielte. Drei Minuten später köpfte Juves Bremer knapp links vorbei.
In der 65. Minute war der Bann gebrochen: Der gerade erst eingewechselte Dušan Vlahović setzte sich an der Strafraumkannte gegen Loïc Badé durch und ließ Bounou keine Chance. Sechs Minuten später gelang Sevilla der Ausgleich, als der ebenfalls eingewechselte Suso aus knapp 20 Metern ins linke Eck traf.
In der Schlussphase drängte Sevilla auf den Siegtreffer, doch immer wieder stand Szczęsny im Weg. In der Verlängerung war es dann Erik Lamela, der in der 95. Minute nach Flanke von Bryan den Siegtreffer köpfte. Nicht mehr ins Gewicht fiel die Gelb-Rote Karte für Sevillas Acuña in der 115. Minute.
Aufstellungen
Sevilla: Bounou - Jesús Navas (107. Gómez), Badé, Gudelj, Acuña - Fernando, Rakitić - Ocampos (70. Lamela), Óliver Torres (62. Suso / 118. Rekik), Bryan Gil (100. Montiel) - En-Nesyri
Juventus: Szczesny - Gatti, Bremer, Danilo - Cuadrado (106. Milik), Fagioli (41. Paredes), Locatelli (86. Miretti), Rabiot, Iling-Junior (86. Kostić) - Di María (64. Chiesa) - Kean (64. Vlahović)
Wie geht es weiter?
Sevilla trifft am 31. Mai im Finale der Europa League 2023 in Budapest auf die Roma. Sevilla ist die nominelle Heimmannschaft.