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Im Profil: Fenerbahçes neuer Trainer Dick Advocaat

Er ging beim großen Rinus Michels in die Lehre und ist bekannt als "Kleiner General" - Fenerbahçes neuer Trainer betreute sechs verschiedene Nationalteams.

Dick Advocaat
Dick Advocaat ©Getty Images

Geboren: 27. September 1947
Nationalität: Niederländer
Karriere als Spieler: Den Haag (zweimal), Roda, VVV Venlo, Chicago Sting, Sparta Rotterdam, Berchem Sport, Utrecht
Karriere als Trainer: DSVP, Haarlem, Dordrecht, Niederlande (zweimal), PSV Eindhoven, Rangers, Borussia Mönchengladbach, Vereinigte Arabische Emirate, Südkorea, Zenit St. Petersburg, Alkmaar (zweimal), Belgien, Russland, Serbien, Sunderland, Niederlande (Assistent), Fenerbahçe

• Advocaat war in seiner aktiven Zeit ein zweikampfstarker Mittelfeldspieler und verbrachte drei seiner 18 Jahre als Profi in der nordamerikanischen Soccer League bei Chicago Sting.

• Zweimal arbeitete er als Assistent von Rinus Michels bei der niederländischen Nationalmannschaft, was ihm den Spitznamen "Kleiner General" einbrachte. Danach übernahm er selbst den Chefposten und führte Oranje bei der FIFA-Weltmeisterschaft 1994 ins Viertelfinale.

• Mit PSV, wo er zwischen 1995 und 1998 war, gewann er sowohl Pokal als auch Meisterschaft. Danach zog es ihn nach Schottland, wo er mit den Rangers in der ersten von insgesamt vier Spielzeiten das nationale Tripel aus Meisterschaft, Pokal und Ligapokal gewann. Danach wurde er ein zweites Mal Nationaltrainer der Niederlande. Bei der UEFA EURO 2004 scheiterte er erst im Halbfinale. Zwei Jahre danach war er mit Südkorea bei der WM-Endrunde dabei.

• Bei seiner Rückkehr in den Klubfußball war er mit Zenit in Russland sehr erfolgreich. Er gewann 2007 die Meisterschaft sowie 2008 den UEFA-Pokal, in dessen Endspiel er seinen ehemaligen Verein aus Glasgow besiegte. Bevor er im August 2009 Russland verließ und zwei Monate später Nationaltrainer Belgiens wurde, gewann er mit Zenit auch noch den UEFA-Superpokal 2008. Neben Belgien betreut er bis zum Ende der Saison zudem Alkmaar.

• Im Mai 2010 wurde er Nationaltrainer von Russland und qualifizierte sich am letzten Spieltag mit einem 6:0-Erfolg gegen Andorra für die UEFA EURO 2012. Ende April 2012 verkündete er seine Entscheidung, nach der Endrunde im Sommer aufzuhören. Kurz darauf heuerte er wieder bei PSV an. Im Oktober 2013 kehrte er nach Alkmaar zurück, blieb aber nur bis zum Saisonende.

• Nach nur vier Monaten als Nationaltrainer Serbiens bewahrte er Sunderland 2015 vor dem Abstieg. Nach einem schwachen Start in die Saison 2015/16 trat er zurück und arbeitete anschließend als Assistent der niederländischen Nationalmannschaft, ehe er am 17. August bei Fenerbahçe vorgestellt wurde.

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