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Schalke hat es selbst in der Hand

Nach Schlusspfiff haderten die Gelsenkirchener mit der Chancenverwertung, jedoch ist das torlose Remis bei Shakhtar keine schlechte Ausgangslage für das Rückspiel.

Schalke hätte durchaus mehr mitnehmen können aus der Ukraine als ein 0:0
Schalke hätte durchaus mehr mitnehmen können aus der Ukraine als ein 0:0 ©AFP/Getty Images

Das 0:0 bei Shakthar Donezk zeigte sowohl positive als auch negative Seiten im Spiel der Schalker auf, unter dem Strich ist das Ergebnis aber kein Beinbruch, sondern stellt eine solide Ausgangsposition für das Rückspiel dar.

Offensiv-Umstellung ohne Wirkung
Schalke-Trainer André Breitenreiter hatte vor der Partie offensiv einen taktischen Wechsel vorgenommen und anstelle von Klaas-Jan Huntelaar – trotz dessen 46 Europa-League-Treffern – Eric-Maxim Choupo-Mouting als Sturmspitze aufgestellt. Damit sollte ein schneller Stürmer die Hereingaben der schnellen Außenbahnspieler Younes Belhanda und Leroy Sané verwerten. Seine Rechnung ging jedoch nicht auf, Choupo-Mouting blieb in der Partie weitgehend blass und gab keinen einzigen Torschuss ab.

Mangelhafte Chancenverwertung
An Tormöglichkeiten mangelte es den Schalkern trotzdem – wieder einmal – nicht, sondern vielmehr an deren Verwertung, was nicht nur Torhüter Ralf Fährmann nach dem Spiel feststellte: "Wir haben viele gefährliche Situationen kreiert, aber uns dafür leider nicht belohnt." Die Liste der Spieler, die es versuchten, ist lang: Sané, Belhanda, Max Meyer, Johannes Geis, Roman Neustädter, Joël Matip – alle hatten gute Chancen, aber auch an diesem Abend blieben sie ohne den erwünschten Torerfolg. Die kurz vor Schluss eingewechselten Alessandro Schöpf und Huntelaar konnten auch keine Torgefahr mehr ausstrahlen.

Auf Fährmann ist Verlass
Was in der laufenden Saison bereits oft der Fall war, zeichnete sich auch gegen Donezk wieder ab: Selbst wenn in der Offensive nichts herausspringen will, steht bei Schalke zumindest hinten die Null. Die S04-Defensive hielt dem Druck der Ukrainer stand – und wenn ein Schuss durchkam, war Fährmann zur Stelle. Breitenreiter hob die Leistung seines Keepers besonders hervor: "Ralf Fährmann hat erneut gezeigt, dass er zu den Top-3-Torhütern in Deutschland gehört. Er hat uns die Null gesichert."

Alles offen für das Rückspiel 
Hätte, wäre, sollte: Auch wenn für Schalke in dieser Partie durchaus mehr drin gewesen wäre, ist das Remis gegen Shakthar alles andere als ein Beinbruch. "Das Weiterkommen wird in unserer Arena entschieden. Ich bin da guter Dinge, wenn wir so auftreten wie heute", gab sich Fährmann zuversichtlich. Die Königsblauen bauen dabei vor allem auf ihre Fans und den Heimvorteil. "Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erspielt – aber ein 0:0 ist auch gefährlich. Wir dürfen kein Gegentor im Rückspiel zulassen", warnte Breitenreiter. Doch das muss Shakthar im Gelsenkirchener Hexenkessel erst einmal gelingen.

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