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Themen der Europa League

Sevilla hat wieder einmal eine hohe Hürde gemeistert, Florenz hofft auf weitere Tore von Super Mario und Rafael Benítez darf berechtigte Hoffnungen auf seinen dritten Streich in diesem Wettbewerb haben.

Viertelfinale: Die besten Fotos der Rückspiele ©AFP/Getty Images

Sevilla kommt mit Widerstand klar
In der UEFA Europa League zeigt Sevilla FC immer sein bestes Gesicht, wie die drei Titel in den letzten neun Jahren beweisen. Trotzdem mussten sie immer wieder Hürden überwinden und ihren Charakter unter Beweis stellen. 2006 war ein Tor von Antonio Puerta in der Verlängerung nötig, um das Finale zu erreichen; im Jahr darauf gewannen sie im Achtelfinale erst nach Verlängerung gegen den FC Shakhtar Donetsk, das Finale ging dann sogar ins Elfmeterschießen.

Letzte Saison wurden neue Maßstäbe gesetzt: Sevilla kam nach einer 0:2-Heimniederlage zurück, überstand zwei Elfmeterschießen und gewann das Halbfinale mit einem Tor von Stéphane Mbia in der 94. Minute. Diese Saison war da schon wesentlich angenehmer, der FC Zenit machte es den Spaniern noch am schwersten – das Rückspiel näherte sich der Verlängerung, doch Kevin Gameiro beruhigte mit einem späten Tor die Nerven. 

Sevilla - Zenit 2:2

Dnipro hat es sich verdient 
Myron Markenych sagte seinen Spielern, dass er kein Elfmeterschießen wolle, und der FC Dnipro Dnipropetrovsk gehorchte – Yevhen Shakhov traf in der 82. Minute gegen Club Brugge KV und brachte die ukrainische Mannschaft somit in ihr erstes Halbfinale eines europäischen Wettbewerbs. "Es haben nicht viele geglaubt, dass wir so weit kommen können", sagte Mittelfeldspieler Valeriy Fedorchuk. Trotzdem wird Halbfinalgegner SSC Napoli eine Mannschaft, die schon den AFC Ajax und Olympiacos FC aus dem Wettbewerb warf, nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Dnipro - Club Brugge 1:0

Wieder eine vergebene Chance ...
Wieder eine vergebene Chance ...©AFP/Getty Images

Fiorentina muss seine Chancen nutzen 
Gegen Ende des Spiels im Stadio Artemio Franchi hatte man nahezu das Gefühl, dass der FC Dynamo Kyiv, obwohl er seit der 40. Minute in Unterzahl und deutlich unterlegen war, doch noch den Ausgleich machen und damit eine Verlängerung erzwingen würde. Florenz hatte 25 Schüsse auf das Tor – der Gegner stattdessen nur vier – und es dauerte bis zum 25. Versuch, ehe Juan Manuel Vargas endlich den Treffer machte. Trainer Vincenzo Montella sagte: "Wenn man so spielt wie wir es getan haben, dann solltest du nicht bis zum Ende kämpfen müssen." Gegen Sevilla dürfen sie nicht so verschwenderisch sein. Paolo Menicucci

Fiorentina - Dynamo Kyiv 2:0

Es gibt Hoffnung … Super Mario
Mario Gomez ist nach seinem Tor gegen Dynamo Kyiv mit 40 Treffern der Deutsche mit den viertmeisten Toren in UEFA-Vereinswettbewerben – er überholte Karl-Heinz Rummenigge. Es war ein wenig Glück dabei, als Joaquíns harter Schuss an seinem Knie abprallte und so ins Tor ging, aber Gomez sah es positiv: "Gott wollte, dass ich dieses Tor so schieße, nachdem ich zwei oder drei Minuten vorher bei einer Chance ausgerutscht bin."

Montella, der als Spieler selbst Stürmer war, war voller Lob für den Mann, der vielleicht nur wegen einer Verletzung von Khouma Babacar spielte. "Er blieb immer positiv und stand an der richtigen Stelle, das hat nichts mit Glück zu tun." Geht es nach seinem großen Verletzungspech, das ihn seit seinem Start bei der Fiorentina im Jahr 2013 verfolgt, endlich aufwärts? In Florenz hofft man es. Paolo Menicucci

Benítez' Ziel: Das Tripel
Rafael Benítez‘ Traum, der erste Trainer zu werden, der drei Vereine zum Sieg im UEFA-Pokal bzw. der UEFA Europa League führt, kann immer noch in Erfüllung gehen. Der deutliche Sieg gegen den starken VfL Wolfsburg war definitiv ein Statement, obwohl – wie er gestern Abend erneut sagte – seine Zukunft in Neapel keineswegs gesichert ist. Immerhin verließ er sowohl Valencia CF 2004 als auch Chelsea FC 2013, nachdem er diesen Wettbewerb mit den Klubs gewann. Paolo Menicucci

Napoli - Wolfsburg 2:2

Die Wolfsburger bedanken sich bei ihren Fans
Die Wolfsburger bedanken sich bei ihren Fans©Getty Images

Nicht den Kopf hängen lassen
Dynamo Kyiv, Wolfsburg, Club Brugge und Zenit sind zwar ausgeschieden, können sich aber keinen Durchhänger leisten – in der Liga geht es noch um alles für sie. Dynamo hat fünf Punkte Vorsprung und noch sechs Spiele zu absolvieren, wenn sie den Lauf des FC Shakhtar Donetsk nach fünf Meisterschaften in Folge endlich beenden wollen. Im Pokalfinale können sie auch noch auf Shakhtar treffen, nachdem man sich im Halbfinale umging.

Club Brugge gewann letzten Monat den belgischen Pokal, die erste Trophäe in acht Jahren, und sie haben gute Chancen, das Double zu schaffen. Zenit zielt auf den ersten Titel seit 2012, sie haben acht Punkte Vorsprung und noch sechs Spiele. Wolfsburg steht auf dem zweiten Platz und ist kurz davor, das beste Ergebnis in der Bundesliga seit ihrer Meisterschaft 2009 zu erreichen. Dieter Heckings Mannschaft steht zudem im Halbfinale des DFB-Pokals, den der Verein noch nie gewinnen konnte.

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