Salzburg dreht das Spiel
Donnerstag, 2. Oktober 2014
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FC Astra Giurgiu - FC Salzburg 1:2
Astra ging nach einer starken Anfangsphase durch Seto in Front, Salzburg kam durch Kampl und Soriano jedoch zurück.
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• Salzburg setzte sich trotz des 0:1-Rückstands durch Tore von Kevin Kampl und Kapitän Jonatan Soriano gegen Astra durch
• Die Bullen kassierten auch in der dritten europäischen Partie hintereinander ein Tor in der ersten Hälfte
• Im 29. Europapokal-Duell eines österreichischen und eines rumänischen Teams holte Salzburg heute den siebten Sieg, der acht Remis und 14 Niederlagen gegenüber steht
• Salzburg trifft im nächsten Spiel der Gruppe D auf Dinamo Zagreb
Der FC Astra Giurgiu dominierte die Anfangsphase, die Salzburger fanden nicht in die Partie. Die logische Konsequenz, nachdem Astra zwei aussichtsreiche Chancen hatte, war ein Treffer für die Gastgeber. In der 15. Minute machte Takayuki Seto mit einem satten Schuss von knapp außerhalb des Salzburger Strafraums das 1:0.
Astra kam in den ersten 20 Minuten immer wieder gefährlich vor den 16er der Bullen, hatte aber im Abschluss nicht die nötige Präzision. Allmählich fanden die Gäste aber zu ihrem Spiel. Kevin Kampl prüfte in der 30. Minute Astra-Keeper Silviu Lung, ehe er in der 36. Minute, nach Vorlage von Jonatan Soriano, völlig unbedrängt zum Ausgleich einschob.
Die Elf von Adi Hütter dominierte nun klar und kam vor allem, weil Giurgiu das Offensivspiel nicht mehr so intensiv forcierte, zu mehr Raum. In Minute 42 kamen die Salzburger nach einem Doppelpass zwischen Soriano und Alan zum 2:1. Für Kapitän Soriano, der mit einem schönen Chip aus gut zehn Metern abschloss, der zweite Scorer-Punkt.
Die Bullen kamen deutlich aktiver aus der Pause und erhöhten sowohl Druck als auch Tempo. In der 52. Minute kamen sie noch dazu zu einer großen Doppelchance. Alans Schuss wurde von Júnior Morais zuerst zur Ecke geklärt. Auch der anschließende Standard sorgte für Gefahr. Stefan Ilsankers Kopfball konnte Lung von der Linie klären, André Ramalho kam aber an den Ball und zog ab, nur Martin HInteregger stand zwischen Tor und Ball und verhinderte so das 3:1.
Astras erste gute Möglichkeit auf einen Treffer machte in Minute 61 Péter Gulácsi zunichte. Der ungarische Keeper konnte den Schuss von Constantin Budescu mit einem guten Reflex entschärfen. In der Schlussphase wollten beide Mannschaften noch ein weiteres Tor erzielen, jedoch endeten die Vorstöße und Versuche meist schon vorzeitig oder wurden durch ein Foul außerhalb des Strafraums beendet.