Der FCZ und das "C-Trio"

In der Play-off-Runde der UEFA Europa League schoss Amine Chermiti drei Treffer für den FC Zürich gegen den FC Spartak Trnava. Er konnte sich dabei auf seine Partner aus dem "C-Trio" verlassen.

Amine Chermiti, dreifacher Torschütze gegen Trnava, aber nur einer aus dem "C-Trio"
Amine Chermiti, dreifacher Torschütze gegen Trnava, aber nur einer aus dem "C-Trio" ©Getty Images

Man könnte sich fragen, ob die Verantwortlichen des slowakischen Vereins FC Spartak Trnava die Statistiken aus der Super League nicht kennen. Ein kleiner Blick auf die Torschützenliste der Schweizer Liga genügt, um zu erkennen: Der FC Zürich hat in seinen Reihen drei dreifache Ligatorschützen.

Und zur Hilfe für die eigenen Spieler hätte eine einfache Eselsbrücke genügt: Es sind die, deren Nachname mit "C" beginnt. Yassine Chikhaoui, Davide Chiumiento und Amine Chermiti.

Besonders Letzterer hat sich im Hinspiel in der Play-off-Runde zur UEFA Europa League hervorgetan. Chermiti erzielte in der vierten Minute, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und der in der 58. Minute drei Treffer für die Zürcher, die sich mit dem 3:1 auswärts eine ausgezeichnete Ausgangslage für das Erreichen der Gruppenphase geschaffen haben.

Mit diesen drei Toren stach Chermiti aus der Mannschaft zwar heraus, aber einen bleibenden Eindruck hat das ganze "C-Trio" hinterlassen: Beim 1:0 leistete Chermitis Tunesischer Landsmann Chikhaoui die Vorarbeit und beim zweiten Treffer gab der Schweizer Chiumiento den Assist.

Das Trio vereint damit alle drei Treffer sowie zwei Asstists dazu auf seinem Konto. Somit ist klar, auf wen sich die slowakischen Verteidiger kommende Woche beim Rückspiel konzentrieren müssen. Und vielleicht braucht es dann nicht einmal mehr die Eselsbrücke mit den Anfangsbuchstaben der Nachnamen, auch die Gesichter dazu sind nun bekannt. Vor allem eines.