Guimarães glaubt an seine Stärken
Montag, 21. Oktober 2013
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"Wir haben auch in der Europa League immer an uns geglaubt", sagte Vitória SC-Torhüter Douglas vor dem Duell des portugiesischen Pokalsiegers mit Real Betis Balompié in Gruppe I.
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"Dieser Erfolg kann den Verein auf zu neuen Höhen helfen", sagte Vitória SC-Trainer Rui Vitória nach dem 2:1-Erfolg seiner Mannschaft über SL Benfica im Finale des portugiesischen Pokals 2012/13 – es war der erste große Titelgewinn der Mannschaft.
Bei der ersten Teilnahme an einem UEFA-Pokalwettbewerb schied Guimarães im UEFA-Pokal 2005/06 mit nur einem Punkt in der Gruppenphase aus und stieg am Ende der Saison sogar aus dem Oberhaus in Portugal ab. Doch in diesem Jahr läuft es in Europa deutlich besser - nach dem 4:0-Sieg über HNK Rijeka und dem 1:1 bei Olympique Lyonnais führen die Portugiesen Gruppe I an.
Guimarães-Trainer Rui Vitória klingt nicht zuletzt seit dem Pokalsieg als einer der vielversprechendsten Trainer des Landes. Sein Team glänzt vor allem mit einer sehr stabilen Defensive und einem gefährlichen Konterspiel, das gerade in der UEFA Europa League große Erfolge versprechen kann. Allerdings gab es zuletzt einige finanzielle Probleme, auf Grund derer vor dieser Saison viele Leistungsträger den Verein verlassen mussten und junge Spieler eingekauft wurden. "Wir haben auch in der Europa League immer an uns geglaubt und die ersten Ergebnisse zeigen, dass wir im Recht damit sind", sagte Torhüter Douglas.
An diesem Wochenende hat Guimarães im Pokal gegen das drittklassige CD Fátima mit 3:0 gewonnen, doch am Donnerstag wartet nun ein Gastspiel bei Real Betis Balompié - und das ohne den gesperrten Angreifer Moussa Maazou. Für Guimarães noch lange kein Grund aufzugeben. "Wir wollen dieses Jahr in allen Wettbewerben überzeugen", sagte der Trainer. "Wir glaube daran, dass wir die nächste Runde erreichen können", fügte Mittelfeldspieler Marco Matias hinzu.