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Rapid zittert sich weiter

SK Rapid Wien - FK Vojvodina 2:0 (Ges. 3:2)
Bis zur Nachspielzeit mussten sich die Hütteldorfer gedulden. Dann schlugen aber Deni Alar mit einem Elfmeter und Terrence Boyd zu.

Guido Burgstaller bewältigte mit dem SK Rapid Wien die Geduldsprobe
Guido Burgstaller bewältigte mit dem SK Rapid Wien die Geduldsprobe ©Getty Images

Der SK Rapid Wien gewann die Nervenschlacht gegen den FK Vojvodina mit 2:0. Die beiden Treffer fielen erst in der Nachspielzeit. Erst verwertete Deni Alar einen Strafstoß, dann machte Terrence Boyd alles klar. Nach der 1:2 Niederlage im Hinspiel stehen die Grün-Weißen somit im Playoff der UEFA Europa League.

Zuletzt musste Trainer Peter Schöttel mit seiner Mannschaft zwei Niederlagen in Serie hinnehmen. Muhammed Ildiz, Deni Alar und Stefan Kulovits standen nicht in der Startformation. Statt ihnen durften Guido Burgstaller, Thomas Prager und Markus Heikkinen ihr Glück versuchen.

Die fast 16.000 Zuseher im Gerhard Hanappi Stadion sahen von Anfang an eine dominante Heimelf, mit dem Herausspielen von Chancen taten sich die Grün-Weißen aber schwer. So versuchten sie es im ersten Durchgang mit Weitschüssen, zwei Versuche von Steffen Hofmann gingen aber ebenso über das Tor wie eine einstudierte Eckballvariante mit einem Abschluss von Christopher Drazan.

Von Vojvodina war über 90 Minuten offensiv nichts zu sehen, die Defensive der Serben stand allerdings äußerst kompakt. Im zweiten Durchgang erhöhte die Heimelf die Schlagzahl, Kracher von Boyd und Guido Burgstaller verfehlten aber ihr Ziel. Richtig gefährlich wurde es erstmals in Minute 53 – Torhüter Marko Poletanović konnte aber den wuchtigen Kopfball von Boyd gerade noch entschärfen. Beim Kopfball von Innenverteidiger Mario Sonnleitner in der 74. Minute hatte der Schlussmann keine Chance - zu seinem Glück ging die Kugel aber an die Querlatte.

Die Serben ließen sich in den folgenden Minuten jeweils gehörig Zeit, dem eingewechselten Vladan Pavlović brannten schließlich auch noch die Sicherungen durch – nach einem brutalen Foul flog er mit Rot vom Platz (83.). Rapid schlug den Ball in der Folge nur noch nach vorne, bei einem solchen Versuch wurde Boyd im Strafraum niedergerissen – Elfmeter. Nachdem Hofmann im Hinspiel einen Strafstoß verschossen hatte, ließ er Deni Alar den Vortritt. Dieser behielt die Nerven, mit aller Ruhe drosch er den Ball in der 91. Minute ins rechte Eck zum erlösenden 1:0. Die Serben warfen alles nach vorne und mussten im Gegenzug noch den zweiten Treffer hinnehmen. Nach Hofmann-Vorlage verwertete Boyd zum absolut verdienten 2:0-Endstand.