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Mainz scheitert in Rumänien

CS Gaz Metan Mediaş - 1. FSV Mainz 05 1:1 n.V. (4:3 im Elfmeterschießen)
Nach der Mainzer Führung kam Gaz in Hälfte zwei zum Ausgleich und hatte am Ende die besseren Nerven.

Herber Rückschlag für Thomas Tuchel und seine Mainzer
Herber Rückschlag für Thomas Tuchel und seine Mainzer ©Getty Images

Der 1. FSV Mainz 05 ist bereits in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League gegen Gaz Metan Mediaş ausgeschieden. Wie im Hinspiel vor einer Woche in Mainz hatte es nach 120 Minuten 1:1 gestanden, doch im Elfmeterschießen hatten die Rumänen die besseren Nerven und setzten sich mit 4:3 durch.

In den ersten 30 Minuten in Siebenbürgen war es eine sehr zähe Angelegenheit mit vielen Fehlpässen und ohne Torchancen auf beiden Seiten, doch dann fiel in der 31. Minute aus heiterem Himmel die sehenswerte Mainzer Führung: Bo Svensson lupfte den Ball in den Sechzehner, wo Marcel Risse das Leder gekonnt herunterpflückte und Torhüter Răzvan Pleşca aus acht Metern halbrechter Position keine Chance ließ. Jetzt wirkten die Mainzer wie befreit und kamen noch vor der Pause zu weiteren guten Gelegenheiten: Anthony Ujah scheiterte in der 33. Minute an Pleşca genauso wie Risse und Elkin Soto fünf Minuten später.

Im zweiten Durchgang war es erneut Ujah, der in der 53. Minute mit einem strammen Schuss aus 16 Metern seinen Meister in Pleşca fand. In der Folgezeit investierten die Rumänen mehr in ihr Offensivspiel und wurden in der 62. Minute belohnt: Nach einer Ecke war Taher Bawab, der bereits im Hinspiel erfolgreich war, per Kopf zur Stelle und markierte den schmeichelhaften Ausgleich. Im Anschluss übernahmen wieder die Gäste die Spielkontrolle und hatten in der 71. Minute die neuerliche Chance zur Führung, doch der eingewechselte Marco Caligiuri schob das Leder nach guter Vorarbeit von Soto aus acht Metern haarscharf links am Tor vorbei.

In der Verlängerung legten die Mainzer noch mal einen Gang zu und vergaben in der 94. Minute die nächste dicke Gelegenheit: Risse jagte das Leder nach Zuspiel des eingewechselten Sami Allagui aus sieben Metern weit über das Gehäuse. Nach 108 Minuten hieß die Endstation wieder Pleşca: Allagui bediente Julian Baumgartlinger, der den Ball von der linken Seite in den Fünfer passte, wo der eingewechselte Petar Slišković zur Stelle war, das Leder aber nicht am stark reagierenden Torhüter der Rumänen vorbeibrachte. Im Elfmeterschießen verwandelten für die Mainzer zunächst Eugen Polanski, Slišković und Risse, ehe Allagui und Soto beide an Pleşca scheiterten.

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