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Gruppenphase der Europa League: Was bislang geschah

Es gab in der zweiten Ausgabe der UEFA Europa League bislang einige Spiele, die 3:3 endeten, und die es in sich hatten. Dramen gibt es also auch in dieser Saison reichlich. UEFA.com hat sie zusammengefasst.

Lech Poznańs Artjoms Rudņevs feiert in Turin
Lech Poznańs Artjoms Rudņevs feiert in Turin ©Getty Images

72 Partien in der UEFA Europa League sind bislang absolviert, und ehe es mit dem 4. Spieltag weitergeht, möchten wir die Gelegenheit nutzen, einige interessante Statistiken näher unter die Lupe zu nehmen. Kein einfaches Unterfangen, aber UEFA.com hat sich dennoch dran versucht.

Dreierpack-Helden
Patrick Helmes, Aleksandr Kerzhakov und Emmanuel Adebayor haben jeweils Dreierpacks erzielt, aber selbst sie würden wahrscheinlich zugeben, dass die größte Leistung von einem anderen vollbracht wurde, von Artjoms Rudņevs. Der 22-jährige lettische Nationalspieler brachte am 1. Spieltag KKS Lech Poznań bei Juventus mit zwei Treffern in Front. Den Italienern gelang nicht nur der Ausgleich, sondern sogar die Führung zum 3:2, ehe Rudņevs in der 52. Minute erneut zuschlug und seiner Mannschaft beim 3:3 wenigstens noch einen Punkt rettete.

Dramen
Fast ebenso dramatisch ging es zu im Duell des Schweizer Zweitligisten FC Lausanne-Sport beim AC Sparta Praha, das ebenfalls 3:3 endete. Lausannes Silvio sorgte erst in der fünften Minute der Nachspielzeit für den Ausgleich. Es gibt aber noch eine Steigerung. Der FC Steaua Bucureşti führte am 2. Spieltag gegen den SSC Napoli nach 16 Minuten schon mit 3:0, alles deutete auf einen Sieg hin, bis ein Spieler der Mannschaft von Marius Lăcătuş des Feldes verwiesen wurde, und die Italiener eine unglaubliche Aufholjagd starteten. In der 98. Minute wurde diese mit dem Treffer zum 3:3 durch Edison Cavani gekrönt.

Enges Rennen
Das war eines von fünf Unentschieden in insgesamt sechs Spielen in einer kompakten Gruppe K, in der Liverpool FC mit dem 4:1 über Steaua die einzige Ausnahme darstellte. Die beiden folgenden Spiele der Reds endeten torlos, darunter auch die Partie in der vergangenen Woche in Neapel, wo 52 910 Fans anwesend waren. Das war der bislang beste Besuch in der Gruppenphase. Im Durchschnitt waren 2 000 Fans mehr in den Stadien als in der vergangenen Saison, als es zu dieser Zeit 19 700 Besucher pro Spiel waren.

Saubere Westen
Die Teams aus Portugal und Russland befinden sich in fantastischer Form. Der Sporting Clube de Portugal, der FC Porto, der PFC CSKA Moskva und der FC Zenit St. Petersburg haben alle drei Partien gewonnen und sich dabei als beste Offensivmannschaften gezeigt. CSKA Moskva hat als einziges Team eine unbezwungene Abwehr und in Seydou Doumbia den mit vier Treffern besten Torschützen, obwohl er auf das Spiel in Lausanne verzichten musste. Der ivorische Nationalspieler hatte schon in den Play-offs gegen Anorthosis Famagusta FC drei Tore geschossen.

Jekyll und Hyde
Der VfB Stuttgart schwebt in der Bundesliga in Abstiegsnöten, sodass Christian Gross entlassen werden musste. Ihre besten Leistungen haben sich die Schwaben für die Europa League aufgehoben. Im Durschnitt haben sie in der Gruppe H 19 Mal aufs Tor geschossen, zudem haben sie noch keinen Punkt abgegeben. Diese "Fußball-Schizophrenie" ist aber keineswegs einzigartig, denn Club Atlético de Madrid und Fulham belegten die Plätze neun und zwölf, als sie in der vergangenen Saison im Finale aufeinandertrafen.

Titelverteidiger wackelt
Atlético hat auf dem Weg zur Titelverteidigung einen Stotterstart hingelegt, liegen sie in der Gruppe B doch nur auf Platz drei. Zumindest haben sie sich gesteigert seit der Auftaktniederlage bei Aris Thessaloniki FC. Die Griechen hingegen haben damit ihre unheimliche Bilanz sogar noch verbessert, denn noch nie haben sie ein Europapokalheimspiel verloren. Mit dem anschließenden Remis gegen Bayer 04 Leverkusen bauten sie diesen Rekord auf 23 Spiele aus. Fast ebenso schwer ist es, AZ Alkmaar zu knacken. Der FC Dynamo Kyiv ist erst die zweite Mannschaft, die dies in 40 Anläufe geschafft hat, als sie am 3. Spieltag dort gewann.

Weiter mit dem 4. Spieltag
Mit einem Sieg am nächsten Donnerstag wären Stuttgart, Sporting, Porto, CSKA Moskva, Zenit und das ungeschlagene Manchester City FC vorzeitig eine Runde weiter und könnten sich auf die Auslosung der Runde der letzten 32 im Dezember freuen. Der PFC CSKA Sofia, bislang noch ohne Punkt und Tors scheint zwar aussichtslos abgeschlagen, aber in einer Saison der Comebacks sollten sie die Hoffnung noch nicht fahren lassen.

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