Aufstieg ist für Rapid Pflicht
Dienstag, 3. August 2010
Artikel-Zusammenfassung
Rechtzeitig vor dem Rückspiel gegen Beroe scheint die Mannschaft von Trainer Pacult die Formkrise überwunden zu haben. Nun soll der Aufstieg folgen.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Plötzlich redet niemand mehr von einer Krise. Nach dem Sieg in letzter Sekunde gegen Meister FC Salzburg am Sonntag kehrte beim SK Rapid Wien das Selbstbewusstsein zurück. Man konnte es am Jubel von Kapitän Steffen Hofmann, dem Torschützen zum 2:1 in der dritten Minute der Nachspielzeit, sehen: Da fiel nach den zwei Meisterschaftsniederlagen zum Auftakt ein riesiger Stein vom Herzen.
Dieses Selbstbewusstsein soll nun auch den Weg in die Play-Offs der UEFA Europa League ebnen. Dazu muss man in der österreichischen Hauptstadt aber noch die Hürde PFC Beroe Stara Zagora aus Bulgarien nehmen. Das Hinspiel endete 1:1, Hofmann brachte die Hütteldorfer in Führung, Vladislav Zlatinov konnte fünf Minuten vor dem Abpfiff noch das Remis für die Heimmannschaft retten.
Trotz des Auswärtstores werde sich Rapid nicht verstecken, so Peter Pacult. "Wir werden versuchen, den Gegner sofort unter Druck zu setzen. Und ich hoffe auf ein ausverkauftes Haus, denn vor so einer Kulisse wird es für Beroe schwierig", meinte der Trainer anschließend. Nach guten Leistungen dürften die Neuzugänge Christoph Saurer und Thomas Hinum im Mittelfeld gesetzt sein. Offen bleibt wer neben Nikica Jelavić als zweite Sturmspitze agieren wird. Zur Wahl stehen René Gartler und Hamdi Salihi.