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Rapid spielt nur Remis

PFC Beroe Stara Zagora - SK Rapid Wien 1:1
Durch den späten Ausgleich zum 1:1 konnte Rapid Wien auch gegen Beroe keinen Schritt aus dem Formtief machen.

Der Elfmeter-Treffer durch Hofmann war nicht genug
Der Elfmeter-Treffer durch Hofmann war nicht genug ©Getty Images

Der SK Rapid Wien musste in der dritten Runde der UEFA Europa League Qualifikation beim Auswärtsspiel gegen PFC Beroe Stara Zagora aus Bulgarien kurz vor Schluss den Ausgleich hinnehmen und spielte somit 1:1. Die Treffer erzielten Steffen Hofmann beziehungsweise Vladislav Zlatinov.

Die Gäste bestimmten von Anfang an das Geschehen, Nikica Jelavić verfehlte bereits in der dritten Minute einen Steilpass nur um Zentimeter. Beroe wurde nur selten gefährlich, ein Flachschuss von Petar Dimitrov stellte für Schlussmann Raimund Hedl keine Herausforderung dar. Auf der Gegenseite hatte René Gartler nach einem Konter die große Chance zur Führung, scheiterte aber an Torhüter Karamfil Ilchev. Kurz vor der Pause fiel aber doch noch das 1:0 für Rapid. Hofmann verwandelte den Elfmeter nach Handspiel von Nikolay Stankov eiskalt (45.).

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nur marginal. Rapid war überlegen und lauerte auf Lücken in der Abwehr. Unerklärlicherweise ließen die Wiener aber ab der 75. Minute die Zügel schleifen und ermöglichten Beroe somit mehr Platz. Der eingewechselte Zlatinov bekam auf der linken Seite den Ball, sein 20-Meter-Kracher traf aber nur die Außenstange.

Fünf Minuten vor Schluss fiel dann doch noch der Ausgleich. Thomas Hinum brachte einen Eckball nicht aus der Gefahrenzone, Zlatinov war zur Stelle und hämmerte die Kugel aus wenigen Metern in die Maschen. Danach drehte Rapid noch einmal auf, schon in der Nachspielzeit schlug aber Jelavić über einen idealen Querpass von Markus Heikkinen. Somit blieb es beim 1:1. Beim Rückspiel am kommenden Dienstag müssen die Wiener also noch einmal alles geben.