UEFA-Präsident lobt Europa League
Freitag, 28. August 2009
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UEFA-Präsident Michel Platini ist zuversichtlich, dass die UEFA Europa League alle Hoffnungen erfüllen wird, die mit der Einführung dieses neuen Vereins-Wettbewerbs verbunden sind.
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UEFA-Präsident Michel Platini ist zuversichtlich, dass die UEFA Europa League alle Hoffnungen erfüllen wird, die mit der Einführung dieses neuen Vereins-Wettbewerbs verbunden sind.
"Mehr als nur die Änderung des Namens"
Als er über diesen Wettbewerb und andere UEFA-Aktivitäten anlässlich der Auslosung der Gruppenphase des UEFA Europa League sprach, sagte Platini: "Eine neue Saison und ein neuer Wettbewerb liegen vor uns. Der UEFA-Pokal wurde durch die [UEFA] Europa League ersetzt. Das ist mehr als nur die Änderung des Namens, es ist auch ein neues, klareres, traditionelleres und schlüssigeres Format, eine größere Zentralisierung des TV-Rechte, die die finanziellen Einnahmen für die Klubs steigern werden und den Wettbewerb attraktiver machen."
"Die UEFA hat Ihr Anliegen beantwortet"
Der UEFA-Präsident sagte, dass die Vereine um diese Änderung gebeten hätten, um dem Wettbewerb neues Leben einzuhauchen. "Die UEFA hat Ihr Anliegen beantwortet", sagte er gegenüber den Klubs, "und ich bin sicher, dass die kleine Schwester der [UEFA] Champions League ein Wettbewerb sein wird, der die Hoffnungen, die wir, Sie und die Fußballanhänger in ihn gesetzt haben, erfüllen werden."
Zusätzliche Assistenzschiedsrichter
Ebenfalls bemerkenswert an der UEFA Europa League ist die Tatsache, dass bei den Spielen zwei zusätzliche Assistenzschiedsrichter eingesetzt werden. Diesen Vorschlag hatte der UEFA-Präsident nach der Befürwortung durch das FIFA-Exekutivkomitee erst in diesem Jahr gemacht.
Schlüsselbereich
"Die Idee ist einfach", sagte Platini. "Man platziert einen zusätzlichen Schiedsrichter in Höhe eines jeden Strafraums - gegenüber den Linienrichtern, um zu erkennen, ob der Ball die Torlinie überquert hat. Zudem wird damit dem Hauptschiedsrichter geholfen, die richtigen Entscheidungen im Strafraum zu treffen, dort, wo Spiele gewonnen oder verloren werden", fügte der Präsident hinzu. "Ziel dieses neuen Systems ist es, die Anzahl der Fehler zu reduzieren, die Fairness zu steigern, während das menschliche Antlitz der Schiedsrichterei erhalten bleibt."
Finanzielles Fairplay
Platini nutzte die Gelegenheit, den Vereinsrepräsentanten die Ziele hinsichtlich des finanziellen Fairplays darzustellen. "Die Idee ist es deshalb, in den nächsten Jahren eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen, damit auf lange Sicht Vereine nicht mehr Geld ausgeben als sie einnehmen", sagte er. "Es ist ein kurzer und einfacher Satz, aber wir werden gewaltige Konsequenzen haben bei der Erschaffung eines gesunden Vereinsfußballs, der sich auf eine blühende Zukunft freuen kann."
"Frage der Integrität"
"Diese Maßnahmen werden [mit den Vereinen] diskutiert, aber auch mit den Ligen, den nationalen Verbänden und den Spielern. Finanzielles Fairplay wird nicht notwenigerweise die Unterschiede ausgleichen. Es wird immer noch finanziell starke Vereine geben, aber auch Vereine mit begrenzten Ressourcen. Dies macht den Fußball so populär: Die Tatsache, dass eine kleine Mannschaft eine große schlagen kann. Mag auch Verunsicherung herrschen. Dennoch wird uns das finanzielle Fairplay in die Lage versetzen, eine große Integrität und Fairness im Fußball einzuführen. Finanzielles Fairplay ist eine Frage der Moral, der Ethik und des gesunden Menschenverstandes."