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Werder baut aufs Rückspiel

Sowohl AZ Alkmaar als auch Werder Bremen zeigten sich mit dem Ausgang des Hinspiels im UEFA-Pokal-Viertelfinale zufrieden.

Sowohl AZ Alkmaar als auch Werder Bremen scheinen mit dem Ausgang des Hinspiels im UEFA-Pokal-Viertelfinale gut leben zu können. Beide Seiten zeigten sich glücklich über das 0:0-Remis.

"Auswärts besser"
"Wir können sehr zufrieden sein, dass wir kein Gegentor bekommen haben", so Alkmaars Mittelfeldspieler Demy de Zeeuw. "Ich glaube im Rückspiel werden wir mehr Platz haben, weil Werder vor eigenem Publikum das Spiel machen muss. Wir haben auf europäischer Bühne schon öfters besser auswärts gespielt, als im eigenen Stadion. Hoffentlich gelingt uns das in Bremen erneut."

Wenig Freiräume
"Wir hatten nur wenig Freiräume und es gab kaum Chancen", erklärt der 23-jährige Niederländer, der im letzten Monat sein Länderspieldebüt feierte. "In der ersten Halbzeit haben wir sie über die Außen sehr gut attackiert, aber nach der Pause haben sie den Druck erhöht. Ich hatte leider nicht die Möglichkeit, mich so ins Spiel einzubringen, wie ich das gerne getan hätte. Diego war ständig in meiner Nähe und er ist ein sehr zäher Gegenspieler."

Hoffen auf das Rückspiel
"Zum fünften Mal sind wir ohne Gegentor geblieben", fügte Tim de Cler hinzu. "Das schien zu Beginn der Saison noch undenkbar." Stürmer Danny Koevermans ärgerte sich viel mehr über die Szenen auf der anderen Seite des Platzes. "Wir hatten viel mehr Chancen in der zweiten Halbzeit, vielleicht weil wir schnörkelloser agiert haben. Es ist schade, dass Moussa [Dembélé] seinen Schuss nicht reingemacht hat, weil wir mit einem 1:0 die optimale Ausgangsposition hätten. Aber wir haben trotzdem noch alle Möglichkeiten, uns reicht ein Unentschieden, um die nächste Runde zu erreichen."

"Gute Ausgangsposition"
Auch bei den Gästen blickt man dem Rückspiel mit viel Zuversicht entgegen. Nationalspieler Torsten Frings warnt dennoch vor Überheblichkeit: "Das 0:0 ist eine gute Ausgangsposition und wir haben die Chance ins Halbfinale einzuziehen. Aber wir werden AZ sicherlich nicht unterschätzen, weil wir genau wissen, was sie draufhaben. In Bremen wird es sicherlich ein offeneres Spiel, weil beide Mannschaften auf Tore aus sein werden."

Klose stagniert
Torjäger Miroslav Klose war ebenfalls zufrieden mit dem Ausgang, analysierte seine eigene Leistung jedoch selbstkritisch: "Ich hatte einige Probleme in der ersten Halbzeit, aber im zweiten Durchgang lief es dann etwas besser." Klose, der sich weiterhin auf der Suche nach seiner Form befindet, sieht seine Elf für das Rückspiel in der Favoritenrolle: "Beide Mannschaften hatten sehr viel Respekt vor einander, aber in der nächsten Woche liegt es an uns, das Weiterkommen perfekt zu machen."

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