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Premiere für Shakhtar und Alkmaar

Zum ersten Mal überhaupt stehen sich der FC Shakhtar Donetsk und AZ Alkmaar gegenüber.

Zum ersten Mal überhaupt treffen beide Vereine aufeinander, allerdings hat der FC Shakhtar Donetsk, der in dieser Saison beeindruckende Leistungen in der UEFA Champions League ablieferte, in der Vergangenheit bereits gegen andere niederländische Vertreter gespielt.

Im UEFA-Pokal 1999/2000 stand Shakhtar in der ersten Runde Roda JC gegenüber und ging mit 1:5 in der Addition unter. Arnold Doomernik und Dave Zafarin sorgten mit ihren Treffern für einen 2:0-Erfolg in Kerkrade, im Rückspiel schossen Bernard Tchoutang, Eric van Luer und Kevin van Dessel die Treffer zum 3:1-Sieg.

AZ Alkmaar, das noch gute Chancen auf den Gewinn der Eredivisie hat, erreichte in der Saison 1980/81 das Endspiel im UEFA-Pokal. In einem hochklassigen Finale mit Hin- und Rückspiel ging es damals gegen das von Bobby Robson trainierte Ipswich Town FC.

Ipswich gewann das Hinspiel mit 3:0 an der Portman Road. Im Rückspiel brachte der Niederländer Frans Thijssen das englische Team nach vier Minuten zwar in Führung. Aber Alkmaar drehte den Spieß durch Tore von Kurt Welzl und Johnny Metgod wieder um.

John Warks 14. Tor im Wettbewerb zum 2:2-Ausgleich brachte scheinbar die endgültige Entscheidung für Ipswich. Doch Alkmaar gab sich noch nicht geschlagen und ging wieder mit 4:2 in Führung. Kees Tol und Jos Jonker schossen die Tore. Trotz weiterer Angriffe erzielte Alkmaar keine Treffer mehr und musste sich schließlich mit dem zweiten Platz abfinden; diesen Rang möchten sie 2005 verbessern.

Die beiden bisher einzigen Champions League-Teilnahmen, 2000/01 und in dieser Saison, endeten für Shakhtar jeweils in der Gruppenphase. Dieses Jahr verpassten sie den zweiten Platz jedoch nur äußerst knapp und durften immerhin im UEFA-Pokal weiter spielen. Hier bestätigten sie ihre guten Leistungen und schalteten den FC Schalke 04 aus.

Zwar hatte im Hinspiel noch alles nach einem Erfolg für Schalke ausgesehen, auch wenn Brandão mit seinem Ausgleichstreffer in der 86. Minute eine bessere Ausgangsposition für die Königsblauen verhinderte. Im Rückspiel sorgten die Ukrainer dann aber für eine echte Sensation, als sie in der Arena AufSchalke dank des Siegtreffers von Julius Aghahowa ins Achtelfinale einzogen.

Auch Alkmaar ist den deutschen Fußballfans noch schmerzhaft in Erinnerung. Zuerst behielten die Niederländer gegen PAOK FC mit 3:1 in der Addition die Oberhand, dann setzten sie sich in der Gruppenphase durch. In der Runde der letzten 32 trafen sie auf den TSV Alemannia Aachen. Zwar konnte die Mannschaft aus der 2. Bundesliga das Hinspiel ausgeglichen gestalten und erkämpfte sich ein 0:0, beim Rückspiel jedoch war Alkmaar das glücklichere Team und gewann mit 2:1.

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